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Provinz Afrin bittet die syrische Armee um Hilfe

Donnerstag, 25. Januar 2018 , von Freeman um 17:00

Das Büro der Selbstverwaltung der Provinz Afrin hat eine Verlautbarung im Internet veröffentlicht, in der die syrische Armee gebeten wird, in Afrin einzugreifen und sie vor der türkischen Invasion zu schützen.


Hier die Übersetzung aus dem Arabischen:

25.01.2018 - 15:33:16

Wir sind die Selbstverwaltung der Provinz Afrin. Wir bekräftigen noch einmal, dass die Region Afrin ein integraler Bestandteil Syriens ist. Unsere Kräfte sind die Schutzeinheiten der Menschen. Sie verteidigen die Region seit sechs Jahren. Und zum Schutz der territorialen Integrität Syriens und seiner nationalen Institutionen beizutragen.

Dieser Teil Syriens ist einer äusseren Aggression des türkischen Staates ausgesetzt, die die territoriale Integrität Syriens sowie die Sicherheit und das Leben der Zivilbevölkerung in der Region Afrin bedroht, mit der Absicht, mehr syrisches Territorium durch die Besetzung des Afrin-Gebietes zu erobern.

Gleichzeitig bekräftigen wir, dass wir angesichts der empörenden ausländischen Angriffe weiterhin die Region Afrin verteidigen werden und wir werden die Versuche der türkischen Besetzung Afrins bekämpfen und den syrischen Staat auffordern, seine souveränen Pflichten gegenüber Afrin wahrzunehmen und seine Grenzen mit der Türkei vor Angriffen der türkischen Besatzer zu schützen. Und der Einsatz seiner syrischen Streitkräfte zur Sicherung der Grenzen der Afrin-Region auffordern.

Donnerstag, 25. Januar 2018

Demokratische Selbstverwaltung

Provinz - Afrin

Hier der Link zur Webseite des Kanton Afrin

Kommentar: Es stimmt was hier steht. Die Türkei verletzt eklatant die Souveränität Syriens, indem es in Afrin militärisch einmarschiert ist. Das Problem ist aber, der syrische Staat hat nicht die totale Kontrolle über sein Staatsgebiet und seine Staatsgrenze, wegen dem Terrorkrieg den der Westen gegen Syrien seit 6 Jahren führt. Fremde Mächte befinden sich ohne Genehmigung und Einladung auf syrischem Territorium, wie die Amerikaner und jetzt aktuell die Türken.

Wahrscheinlich haben aber die Türken grünes Licht aus Moskau bekommen. Die Frage ist jetzt, kann und wird die syrische Armee dem Hilferuf nachkommen? Glaube nicht, denn Damaskus hat der Intervention auch heimlich zugestimmt.

Erdogan hat jetzt noch gesagt, dass sich die Operation in eine andere kurdische Enklave, Manbij, ausbreiten könnte. Später sagte der türkische Vizepremier Bekir Bozdagt, dass es sogar eine direkte Konfrontation zwischen den USA und Ankara in Manbij geben könnte, obwohl die Möglichkeit einer solchen Eventualität "klein" sei.

Eins dürfen wir nie vergessen, es war Erdogan, der seinen Freund Assad das Messer in den Rücken gestochen hat. Beide Familien waren eng befreundet und verbrachten den Sommerurlaub zusammen. Dann beschloss Washington Assad zu stürzen und Erdogan liess Assad fallen.

Seit Beginn des Konflikts in Syrien arbeitete die Türkei mit den USA, der NATO, den Saudis und Kataris gegen die syrische Regierung zusammen. Es unterstützte die saudische und US-amerikanische Position des "Regimewechsels", liess Zehntausende von Terroristen seine Grenzen passieren und lieferte Zehntausende von Tonnen an Waffen und Vorräten an die Terroristen, die gegen die syrische Regierung kämpften.

Erst als Russland in das Bild eintrat, die Takfiris besiegte, Druck auf die Türkei ausübte und neue wirtschaftliche Abkommen anbot, änderte Erdogan seine Position. Das heisst, Erdogan ist niemals zu trauen, denn er wechselt die Seiten wie er will.

Was er definit will ist, sich mehr syrisches Territorium schnappen, ausser Russland hat ihm das untersagt.

Bei all dem, was Washington klar sein muss, es kann nicht beides haben, die Türkei als NATO-Alliierten behalten und gleichzeitig ein kurdisches Proxy-Gebilde als Keil zwischen Iran, Irak und Syrien zu erschaffen. Es muss sich entscheiden.

Was ist mit der kurdischen Führung? Sagen wir ganz milde, dass was sie taten war nicht sehr schlau. Die Russen machten ihnen einen tollen Vorschlag:

"Akzeptieren Sie eine weitesgehende Autonomie in Syrien, kommen Sie zum Nationalen Dialogkongress in Sotschi, wir werden Ihren Fall vor den Syrern, Iranern und Türken präsentieren und wir werden Ihnen sogar Geld geben, helfen Ihnen bei der Entwicklung Ihrer Ölproduktion."

Aber nein, die Kurden haben an die heisse Luft aus Washington geglaubt und als die Türken angriffen haben, ist alles was die Kurden aus Washington bekommen haben heisse Luft gewesen.

Die Amerikaner haben wieder einen "Alliierten" in Stich gelassen, wie immer. Jetzt rufen die Kurden Damaskus um Hilfe!

insgesamt 22 Kommentare:

  1. Schwarz sagt:

    Und warum sollte Syrien helfen?

    Russland hat den Kurden bereits ein Friedensangebot gemacht, mit der Bedingung, das Syrien ab sofort die Kontrolle über Afrin erhält, im Gegenzug sollten die Kurden eine Autonomie und die YPG weiterh behalten dürfen, was abgelehnt wurde.

    Ich würde sagen, Pech gehabt, wer alles haben will, wird am Ende nichts bekommen.

    Die Kurden haben sich ausnahmslos alle zu Feinden gemacht und die USA als Freunde zu haben ist das schlimmste was einem passieren kann.

    YPG wird Restlos vernichtet werden, niemand wird neben sich eine weitere Militärische Präsenz dulden, selbst der Syrienkrieg eines Tages vorbei ist und Assad & YPG treffen eine übereinkunft, wird einer von beiden irgendwann die Schnauze voll haben.

    Ein Staat im Staate hat nie funktioniert, aktuell zu sehen in Spanien.

  1. Anonym sagt:

    Endlich Freeman etwas zu diesem Thema, hatte Angst dass auch du die Augen zu hältst. Was die Türkei hier veranstalten will ist ein Skandal. Bitte veröffentliche mehr über das Thema.

  1. Jan sagt:

    Hallo Freeman haben inmer drauf gewartet das du drüber berichtest.

  1. Flori sagt:

    Russland und die syrische Regierung sollen im Vorfeld des türkischen Einmarsches den Kurden dort angeboten haben, das Gebiet Afrin unter die Kontrolle des syrischen Staates zu stellen und die YPG-Einheiten der regulären syrischen Armee angzugliedern. Im Vertrauen auf die Amis sollen die Kurden abgelehnt haben. Mit dieser Aktion wären dem Erdwahn die Hände gebunden gewesen, da die syrische Armee und die Regierung Assad die Unterstützung Russlands besitzt. Meiner Meinung nach hat es eine Absprache der Türkei und Russlands gegeben und auch Assad scheint informiert worden zu sein. Der Türkensultan lässt seine Terrorknaben aus Idlib nach Afrin karren, als Hilfstruppen. Währenddessen rückt die reguläre syrische Armee in Idlib vor und konnte noch ein paar andere Terrornester in der Nähe von Damaskus ausräuchern. Sollten jetzt die Kurden umschwenken und Assad darauf eingehen, gäbe es ein weiteres Problem. Wie würde Russland reagieren. Die Arbeiten an Turkisch-Stream laufen bereits und der Türken-Adolf möchte S-400 von Russland kaufen. Sicher, dadurch kämen die Amis in Bedrängnis - falls sich weitere Kurdengebiete und von den Kurden kontrollierte Gebiete Assad anschließen.Sowohl die Türken, als auch die Amis sind ungebeten Gäste dort und jeder mit seinen eigenen Hilfstruppen. Für mich ist der Türkenadolf der grösste Schrägspieler, den es unter den Beiteiligten dort gibt. Schleimt sich wieder bei den Russen ein, aber finanziert weiter seine umgefärbten und umbenannten Terrortruppen. Egal ob die sich Al-Kaida, al-Sham, Levantebefreier oder Freie Syrische Armee nennen. Man bedenke, dass seine Familie in die Ölgeschäfte mit dem IS tief verstrickt war.

  1. AlterMann sagt:

    Die Türkei greift dort doch mit Absprache Russlands ein. Die Kurden dürfen wieder ihren Kopf hinhalten und bekommen nichts. Oder glaubt hier einer das der Erdogan ohne bei Putin anzurufen einen Eroberungsfeldzug in Syrien wagt? All diese Führer und ihre dreckigen Kriegsspiele. Wenn der scheiß einmal angefangen hat, kann nicht einer sagen ich mache jetzt mal Krieg mit Regeln. So läuft das nicht. Hier zählt nur der eigene militärische Vorteil. Und wenn das bedeutet eine demokratische Gesellschaft durch die Sharia ersetzen zu lassen.

  1. Anonym sagt:

    Ich verstehe nicht ganz wie Russland ein Friedensangebot machen kann und danach eine Nation einfach in ein Land einmarschierene lassen kann wo sie die schutzmacht sind. Russland agiert als eine Grossmacht der seine interessen vertritt. Schade Menschen werden sterben weil auf dem Geopolitischem Schachbrett jetzt das am besten ist für Russland und Syrien, sie lassen die Türken die Arbeit machen. Vielleicht hat Putin vergessen das die Türkei noch nicht vor so langer Zeit auch ein Agressor gegenüber Russlnd war. Auch Russland spielt nach den Regeln des Mächtigern. Nichts anders, da geht meine Kritik an alle Seiten. Immer und bei jeder Verhandlungen über Kriege verhandelt man über Menschenleben. Das ist Täuflisch. Die Türkische Aggresion wird zu innenpolitischen Problmen führen. Mehr Anschläge oder auch schon alleine der Zwiehdracht der gesäht wird zwischen den Türken und Kurden. Die täglich ihrem ganz normalen Leben nachgehen.

    Hallo Freeman ich habe eine Frage kannst du dieses Thema objektiv angehen? Die rolle von Russland auch kritisch hinterfragen? Oder ist dieses Land dir mitlerweile so sehr ans Herz gewachsen, dass deine Objektivität darunter leidet?

  1. Revo sagt:

    @soummanguru:"Mal ehrlich, welche Kampferfahrung hat die türkische Armee? (Zweit größte Armee in der NATO).
    KEINE!!! Weder zu Lande noch in der Luft.
    Ein Witz!
    Die Hizbollah allein könnte es gegen die ganze türkische Armee aufnehmen."

    Leute die keinerlei Erfahrung haben, was das Militär betrifft sollten einfach mal schweigen. Bist wahrscheinlich auch einer der zu viel N24 Propaganda über Ami Spezialeinheiten, GSG9 etc. guckt. Türkei befindet sich seit Jahrzehnten im Kriegszustand. Ein Artikel vom Spiegel aus dem Jahr 1950. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44451160.html

    Etwas aktuelles: https://www.youtube.com/watch?v=8MAmzG_TyTg

    Desweiteren unterschätzt du die Erfahrung des türkischen Militärs, was den jahrelangen Kampf gegen Guerilla -Kämpfer (Terroristen) angeht.
    Die türkische Luftwaffe bildet nicht ohne Grund z.B. andere Natopiloten aus.
    Ob in der Luft oder auf dem Boden, keiner sollte die militärische Schlagkraft und den Willen der Türken hier unterschätzen.

    Zu dem Einsatz der Türkei in Afrin möchte folgendes kurz mitteilen:

    Türkei ist sich nun bewusst, welches Spiel im nahen Osten gespielt wird. Es geht um die Teilung Syriens mithilfe der YPG und anderen terroristischen Gruppierungen und darum den Russen nicht zu viel Spielraum im nahen Osten zu lassen. Daraufhin wäre das nächste Ziel der Iran und danach die Türkei. Der "neue Nahe Osten" wurde schon vor jahrzehnten von den USraeal gezeichnet. Es liegt nun an den Ländern dort, Stärke und Zähne zu zeigen und sich als EINS zu präsentieren. Anders kommt man dem nicht entgegen. Man muss das große ganze sehen, aber wenn es um die Türkei geht, da hört ihr wieder auf die Mainshitmedien. Bravo!





  1. Warum gibts du der Terrorgruppe YPG eine Plattform? Ich finde es auch schade, dass einige Kommentatoren hier Kurden mit Terroristengruppen gleichsetzen, z.b. PKK = Kurden ist eine absolut falsche Aussage.

  1. Anonym sagt:

    Entgegen dem Anschein war der türkische Angriff auf Afrine, und wahrscheinlich bald auf Mambidsch, am 18. und 19. Januar vom russischen Generalstab genehmigt worden, der von dem extra nach Moskau gekommenen Hakan Fidan informiert wurde, der Nummer 2 des Regimes und Chef des Geheimdienstes, Direktor des MIT (Milli İstihbarat Teşkilatı). Der Angriff wurde übrigens durch den sofortigen Abzug der russischen Truppen aus dem Kampfgebiet erleichtert.
    Genauso hat die Türkei Syrien über ihren Angriff schriftlich informiert, auch wenn Damaskus versichert, den Brief nicht erhalten zu haben.
    Präsident Al-Assad, der sein Land nicht gegen die Vereinigten Staaten aufstellen kann, um das Recycling von Dschihadisten zu stoppen, hat der Türkei, dem NATO-Mitglied, diese Arbeit überlassen.
    Präsident Trump war nicht von dem Votel-McGurk-Plan informiert worden. Der Verteidigungsminister, James Mattis, hat seinen Männern die Befehle des Weißen Hauses gegen die Dschihadisten bestätigt. Aber Votel und McGurk sind noch immer auf ihren Posten.
    Thierry Meyssan

  1. Anonym sagt:

    Richtig. Selber schuld. Die haben ein Friedensangebot abgelehnt.

  1. Anonym sagt:

    Korrekt. Ich verlange mehr imperialistisches Denken von den Leuten die die Kommentare schreiben. Nur so kann man ein militärisches vorgehen oder seltsame politische Entscheidungen verstehen. Der Bauer steht nie an erster Stelle der Politik, da sonst der andere gewinnt.

  1. teotorriate sagt:

    Ich kann mich des Gefühls nicht erwehren dass hier ein riesengroßes Theater abläuft.
    Vielleicht haben die Kurden ihre Pflicht und Schuldigkeit getan und sind jetzt ein Bauernopfer. Alles von den Amerikanern zwar öffentlich verurteilt, aber im Hintergrund geduldet. Nachher haben sich plötzlich die Türken und die Amis wieder lieb.
    Warten wir mal ab, ich kann mir nicht vorstellen dass die Türkei und die USA militärisch aneinandergeraten.
    Irgend etwas riecht hier.
    Außerdem werden eine Menge Flüchtlinge wieder nach Europa strömen und den Türkisch- Kurdischen Zwist hierhin tragen.
    Alles im Interesse des amerikanischen Hegemon.

  1. Brummli Baer sagt:

    Diese Natorüppel glauben sich alles erlauben zu können, alle bewegen sich bewaffnet bis an die Zähne in Syrien als wäre es eine offene Mühle. Schöne westliche Werte, schönes Demokratieverständnis, schönes internationales Recht; das des Dschungels, des angeblich Stärkeren. Aber, wer zuletzt lacht, lacht am besten. Und dazu abwarten und Tee trinken. Ich erinnere wieder daran, die Russen spielen besser Schach, seit Bobby Fischer gab es keinen amerikanischen Grossmeister von Weltruf mehr.
    ERDOGAN darf die Kastanien aus dem Feuer holen und seine Erzfeinde, die Kurden, vor allem die PKK/YPG niederkämpfen, seine Armee resp deren Führung befriedigen und sich als Stratege profilieren und so den türkischen Nationalismus noch verstärken. Ob er sich an die Amis herantraut, ist fraglich. Die Russen werden nicht den Fehler machen, wie die Deutschen in Nordafrika, als sie den Italienern in Libyen zu Hilfe eilten. Die lassen dies als innere Angelegenheit der Nato stehen, und protestieren international gegen jede ungebetene Einmischung in die inneren Angelegenheiten Syriens. Unterdessen bauen sie ihre Stellungen aus, um im Ernstfall mit einem präventiven Erstschlag die Nato sofort KO setzen zu können.
    Putin hat ja auf den Strassen Leningrads (St. Petersburg) gelernt…
    Hinter dem Ganzen steht wieder der kleine Pilotfisch in Palästina, der dirigiert den Riesen-Kraken in Nordamerika, der seine gierigen Tentakel über den ganzen Planeten ausstreckt und beide werden vom Gehirn in der City of London gesteuert mit seinen zynisch-zionistischen Agenten. Das Ziel ist immer noch die Balkanisierung des Nahen Ostens, also die Zerbrechung Syriens, um jeden Preis, für Grossisrael und die Energiekontrolle, Gas-und Oelfelder und Pipelines. Da zählt der Mensch nicht, nur als Konsument, inkl. Militärausrüstung, siehe die Budgets im Vergleich zu Bildung, Soziales, Infrastruktur… Der Zelt Slum St. Anaheim lässt grüssen.
    Die Kurden hätten 1918 einen Staat bekommen sollen; niemand ausser ihnen wollte das. England und Frankreich –(Sykes-Picot-Abkommen etc) entschieden mit dem Lineal, ungeachtet der Völker und Stämme, welche Kolonialmacht welches Filetstück bekommen soll. Wo die Briten, Lug&Trug Corp, auftraten gab es immer Probleme nach dem Prinzip: Teile und herrsche. Kurden gibt es in 4 Ländern, Syrien, Türkei, Irak, Iran, wohl über 20 Millionen. Sie hätten ein Recht auf einen Staat, leider sind sie klanisch organisiert und heillos zerstritten. Man erinnert sich noch an die Aufstände gegen den Shah von Persien und Saddam Hussein im Irak mit den Giftgas Angriffen. Jeder Stammesführer für sich und seine Interessen. Stolz, stur, verbissen, skrupellos patriotisch-nationalistisch im Stammesverband, eifersüchtig und neidisch auf den Erfolg anderer Gruppen und oft auch noch dogmatisch-ideologisch in Fraktionen des Marxismus… Irgendwie hat sich nichts Grundsätzliches geändert seit der Beschreibung aus Distanz durch Karl May! (Durch das wilde Kurdistan) Auch die kruden Kurden betreiben ethnische Säuberungen, sie waren auch massgeblich am Völkermord an den Armeniern und Griechen vor hundert Jahren beteiligt, und paradieren wie andere primitive Bergstämme im Balkan zum Beispiel am liebsten mit einer Kalaschnikow vor dem Bauch als Erektionssymbol. Da bringen sich wieder ein paar Fanatiker gegenseitig um, Frau und Kinder müssen die Rechnung bezahlen. Wie immer.
    „Wer das Schwert zieht, wird durch das Schwert umkommen“ sagte einst Yehoshua der arabisch-jüdische Wanderrabbi vor 2000 Jahren und so wird es sein.
    Auch für den Pilotfisch und seinen Kraken.
    Karma-Kismet, Insh’allah.

  1. Large sagt:

    Der Angriff der Türkei ist ein großes Fuck You an Donald Trump. Es ist ein Zeichen an den Rest der Welt, wenn ihr euch auf die Seite der USA stellt, dann seit ihr verraten und verkauft.
    Die Kurden haben im Vertrauen auf die Versprechen der USA die Angebote der Russen und Assads abgeschlagen.
    Wenn die USA jetzt nicht eingreift, dann machen die sich unglaubwürdig. Ein Zeichen, dass es nur Maulhelden sind. Die große Schutzmacht USA ist nichts weiter als eine große Witzfigur.
    Länder unter dem Protektorat der USA sehen, dass die Versprechen des Partners nicht mehr wert ist als der Dreck unter den Fingernägeln.
    Die USA machen mobil gegen Russland und sind nicht einmal in der Lage seinen eigenen Partnern auf die Finger zu klopfen eine Lachnummer.
    Ich sehe für Deutschland schwarz. Wir hängen uns bis zum bitteren Untergang an die Ammis. Machen jeden Scheiß der aus den USA kommt mit. Es ist aber sicher, dass uns unser großer Beschützer ganz schnell alleine lässt wenn wir in Bedrängnis geraten.
    Wenn es brenzlig wird laufen die Ammis die 100m unter 10 Sekunden und das in voller Kampfmontur.

  1. Mica sagt:


    Also die Kurden könnten doch eine eigene Fußballnationalmannschaft bekommen, da wäre ihnen doch geholfen, wenn sie es denn überhaupt möchten. Ansonsten leben sie halt über vier Staaten verteilt, so als historisch gewachsene Besonderheit.

    Und @baer: Sie meinen mit dem "arabisch-jüdischen Wanderprediger vor 2000 Jahren" wohl Jesus. Nun, er war weder Jude noch Araber sondern Galiläer, allerdings im Machtbereich des jüdischen Statthalters von Roms Gnaden, dem Herodes, geboren.

    Und Israel wird weiterexistieren, so es sich seiner zionistischen Führungsschicht inkl. orthodoxer Oberpriester (den tatsächlichen Rabbis) entledigt und Frieden mit den Palästinensern schließt, und zwar einen gerechten.

  1. Man müßte sich mal die Frage stellen, um gegen wen zu kämpfen haben die usa den ypg-Kurden Tausende LKW voll Waffen geliefert...die Kurden wurden bis zu den ´´Zähnen´´mit Waffen versorgt. Die PKK und ypg sind die Gleichen. Nur unter anderen Namen. Es wurden in den letzten Monaten unzählige Waffen in den Höhlen der PKK durch das türkische Militär sichergestellt, die nachweislich aus den Lagern der ypg stammen. Also ist die Sorge der Türken schon berechtigt, BEVOR die Kurden in die Türkei einmarschieren, vorher diese zu vernichten. Und diese Vernichtungskampf wird bis an die Grenze zu irak fortgesetzt, oder eventuell bis Mosul oder an die iranische Grenze. das Terror der kurden an die türkische Militärs muß ein Ende gesetzt werden. seit über 30 Jahren führen die pkk Angriffe aus dem Hinterhalt an die türkischen Militärs.

  1. Diese "Kurden" wie sie hier dargestellt werden sind nichts anderes als PKK und YPG Leute, welche wiederum nichts anderes sind als Terroristen, welche bereits schwere Anschläge in der Türkei verübten. Man muss halt auch die Sicht aus Türkei mal betrachten und der ganze extremistische Sumpf, der sich vor ihrem Garten da zusammen rottet.

    Ist alles leider nicht so leicht überschaubar, die Übersicht ist schon längst verloren gegangen, bei all diesen zahlreichen Interessensgruppen in Syrien.

  1. Drag sagt:

    Warum haben hauptsächlich Türken Probleme mit den Kurden? Iran, Irak und Syrien kommen anscheinend besser mit ihnen aus. Wieso?

  1. Revo sagt:

    @Drag Jedes Land in der Region hatte bzw. hat Probleme mit terroristischen Gruppierungen der "Kurden".

    In Iran nennt sich die PKK einfach nur PJAK. https://en.wikipedia.org/wiki/Iran%E2%80%93PJAK_conflict
    Der Iran hat nicht wenige Terroristen gehängt, was anscheinend die beste Methode im Kampf gegen Terrorismus zu sein scheint. Wieso musst ich hier Infos für dich bereitstellen? Drag, es einige Suchmaschinen im www, womit man gezielt an Informationen kommen kann. Hättest du das gemacht, dann hätte sich deine Frage erübrigt.

    Die Kurden sind auch Schuld, dass der Irak gefallen ist. Die Kurden haben sich bewaffnen lassen und haben Araber und Türkmenen aus Nordirak vertrieben oder getötet und den Invasoren , also den Amerikanern den Arsch geleckt, weil sie sich ein "Kurdistan" im Gegenzug erhofft haben.

  1. Anonym sagt:

    Hallo Freeman, hast du auch diese News aus Syrien bereits erhalten???
    Russland hat jetzt Fotos von der Zusammenarbeit von ISIS + US Soldaten veröffentlicht:

    https://www.mintpressnews.com/russia-releases-photos-showing-us-special-ops-at-isis-positions-in-syria/232432/

    Liebe Grüße!

  1. Scatty sagt:

    Sofort ALLE Waffenlieferungen stoppen. Dann erledigt sich vieles auf andere Weise.
    Ach ne, das geht ja nicht...die vielen Arbeitsplätze, und das schöne Geld das man dafür bekommt, so ein Mist aber auch....

    Warum ist bei dieser Doppelmoral dann der Handel mit Drogen verboten ?

  1. Ich möchte nochmal anmerken, dass die PKK oder YPG sowie deren Subunternehmen nicht die Kurden repräsentieren. Genauso wie die Taliban, Al-Qaida oder ISIS (etc pp) nicht den Islam repräsentieren. Beides sind Terrororganisationen und Interessanterweise bekommen beide Hilfestellungen (Strategie und jede Menge Waffen) von den USA.