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Iransanktionen sind der Grund für Peugeots Niedergang

Sonntag, 10. Februar 2013 , von Freeman um 10:00

Was uns völlig von den Medien und der Politik verschwiegen wird, wie verheerend die Sanktionen gegen den Iran sich auf die französischen Autohersteller auswirkt. Es wird wohl über die Krise in der Autoindustrie Frankreichs berichtet, aber über den Grund wird gelogen. In Wahrheit müssen Werke schliessen und Tausende Arbeiter entlassen werden, weil die französische Regierung und auch das Management von PSA Peugeot Citroën die Sanktionspolitik Washingtons wie hörige Sklaven übernommen haben, zum eigenen Schaden. Jean-Pierre Mercier der Gewerkschaft CGT sagt, die Firmenleitung hat sie seit 12 Monaten getäuscht. "Analysten vergessen, Peugeot hat entschieden den grossen Automarkt des Iran für Peugeot-Produkte zu vergessen. Peugeot hat 450'000 Autos pro Jahr in den Iran verkauft, aber es hat diesen Markt aus politischen Gründen aufgegeben," sagte er.

Bei meinem Besuch des Iran im vergangenen Herbst bin ich an den grossen Fabrikhallen wo Autos ausserhalb Teherans gebaut werden vorbeigefahren.



Entlang der Autobahn sieht man die grossen Hallen der Autofabriken. Die Iran Khodro Company ist der grösste Autohersteller im Mittleren Osten und Zentralasien mit einer Produktion von über 850'000 Fahrzeugen pro Jahr. 65 Prozent des iranischen Automarktes werden damit abgedeckt.



Fliessband welches das Model "Logan" produziert:



Das Modell "Samand" ist der Hauptexport in die Nachbarländer:



Laut PSA gingen 10 Prozent der Produkte der Firma an die Iran Khodro Industries, hauptsächlich Bausätze aus denen dann fertige Fahrzeuge hergestellt wurden. Dazu kommt der Export von Ersatzteile der jetzt auch fehlt. Was viele nicht wissen, der Iran ist der 10. grösste Autohersteller der Welt und der potenzielle Markt mit über 75 Millionen Einwohner ist enorm. In die Lücke springen die Koreaner und Chinese sehr gerne und kooperieren mit dem Iran.

Unter dem Druck der Regierung von Nicolas Sarkozy, seinem sozialistischen Nachfolger Hollande, und weil die Amerikaner mit General Motors einer der grössten Aktionäre mittlerweile von PSA geworden sind, hat das Management diesem nachgegeben und sich aus dem Iran grundlos zurückgezogen. Dies kommt einem Selbstmord gleich und die Arbeiter und Angestellte verlieren ihren Job deshalb. Wie verblödet muss man sein um das zu tun?

Was die Europäer einfach nicht verstehen, Washington führt nicht nur einen Wirtschaftskrieg gegen den Iran, sondern auch einen gegen die europäische Industrie. Der Währungskrieg gehört dazu, mit dem Plan noch schneller die eigene Währung abzuwerten als die Konkurrenz. Durch den relativen Höhenflug des Euros wird die Wirtschaftskrise in der Eurozone noch verstärkt.

Die Industriekommission des iranischen Parlaments hat gesagt, die Autoindustrie des Landes ist in der Lage die Sanktionen zu umgehen. Was dieser Boykott bewirkt ist nur eine Stärkung der eigenen Fähigkeiten zu mehr Selbstständigkeit, es wird mehr selber hergestellt statt importiert. Die Industrie und Wirtschaft Frankreichs und speziell PSA Peugeot Citroën sind die wirklichen Verlierer dieser Wirtschafts- sanktionen gegen den Iran, sagen sie.

Wer noch verliert ist der französische Steuerzahler, denn PSA Peugeot Citroën muss zum zweiten Mal gerettet werden. Am Donnerstag hat PSA verkündet, sie müssen 4,7 Milliarden Euro an Abschreiber vornehmen, zusätzlich zu den täglichen Verlusten die sie bereits einfahren. Ganz klar muss der grösste Autohersteller Frankreichs jetzt schon wieder vom Staat gerettet werden. Die zweite innerhalb von vier Monaten.

Die Verkäufe von PSA sind in Frankreich um 17 Prozent 2012 zurück- gegangen, zusätzlich zu einem verheerendem Jahr 2011. 2013 geht der Rückgang weiter mit -16,7 Prozent im Januar. PSA verliert 200 Millionen Euro pro Monat, muss deshalb 8'000 Arbeiter entlassen und sein Werk in Aulnay-sous-Bois schliessen. Die Hauseigene Bank, welche die Verkäufe mit Leasing finanzierte, musste bereits im Oktober mit 7 Milliarden Euro an Steuergelder gerettet werden.

Die Zwangsjacke des Euro hat die Industrie Frankreich weniger wettbewerbsfähig gemacht und die vergangenen Regierungen, ob sozialistisch oder konservativ, haben auch alles getan um das Land zu deindustrialisieren. Durch die Selbstkastration mit der Befolgung der Sanktionsbefehle aus Amerika gegen den Iran hat sich Frankreich selber das Grab geschaufelt, zum Nachteil der Arbeitnehmer und Steuerzahler.

Wie verzweifelt die Arbeiter um ihre Arbeitsplätze kämpfen zeigt folgendes: Am vergangenen Dienstag haben 168 Arbeiter des Autozulieferbetriebes DMI in Vaux, eine Kleinstadt nahe Montluçon im Department Allier, 10 Gasbehälter in ihrer Fabrik verteilt, die sie besetzt halten, und damit gedroht sie in die Luft zu sprengen, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden.

insgesamt 18 Kommentare:

  1. xabar sagt:

    Die Sanktionen machen den Iran immer nur noch unabhängiger. Gerade diese Autonomie, gerade diese Unabhängigkeit - nicht das friedliche iranische Atomprogramm - ist aber gerade der Grund für die Sanktionen. Das heißt nichts anderes, als dass das angebliche Mittel gegen die Unabhängigkeit des Iran zu einem Katalysator von noch mehr Autonomie wird!

    Dass die Imperialisten das nicht sehen, zeigt, wie blind die Supermacht USA und ihre politische Elite inzwischen geworden ist.

    Vielleicht geht es auch gar nicht so sehr darum, den Iran, sondern vielmehr darum, die europäische Konkurrenz zu treffen, was Freeman gut herausgearbeitet hat.

    In den USA herrschen die Finanzoligarchen, herrschen die Wall Street Bankster und ihre Rüstungsindustrie, die sich einen Dreck um Arbeitsplätze, Industrie und Infrastruktur kümmern. Selbst die US-Autoindustrie hat oben kaum noch etwas zu sagen.

    Wann erkennen die deutschen Gewerkschaften, dass der Iran ihr natürlicher Verbündeter ist? Stattdessen halten sie es mit der Bundeswehr!

    Wann erkennen linke Organisationen, die vorgeben, sich für die Interessen der Arbeiter und Angestellten einzusetzen, dass man klar gegen den US-Imperialismus, und nicht gegen den Iran (die DKP: 'Der Iran ist reaktionär'!) Stellung beziehen muss, dass man den Iran verteidigen und sich mit ihm eng verbünden muss, zumal er auch ein Modell für andere Staaten, die unabhängig werden wollen, darstellt?

    Auch hier dieselbe Blindheit, nur von links.

  1. Chang sagt:

    @xabar - links oder rechts, grün oder rot, FDP oder Links alles daselbe in immer andren Kleidern. So auch Umwelt- und andre Menschenrechtsorganisationen! Wenn es den Linken wirklich um soziale Gerechtigkeit gehen würde wären schon lange tausende Menschen auf der Strasse und wo sind nun die Gewerkschaften und ihre Führer? Die legen sich mit den dicken und fetten Kapitalisten ins gleiche Bett nicht wahr? Alles daselbe Märchen um uns zu spalten, manipulieren, zu täuschen und zu radikalsieren. Du siehst wie Fremann sagt - die USA arbeitet sogar gegen Europa und das noch ganz offen und ohne Dekmäntelchen! Hören wir auf uns Illusionen zu machen - das ganze Farbentheater ist nur um uns von den wahren Tatsachen abzulenken - das es nähmlich verdammt schlimm steht mit der Welt und nur wir Abhilfe schaffen können wenn wir das falsche Spiel durchschauen! Mann muss die Menschen unterhalten damit sie nicht herausfinden das das alles zur Ablenkung für sie Selber war um sie nicht zum denken zu animieren! Einfach aber Simpel diese Spiel der Herrschen und Teilens und doch funktioniert es schon vielleicht seit tausenden Jahren? Wie lange noch?

  1. ich hab mich selber mal im iran vor langer zeit gewundert: "hä? wieso fahren denn so viele 206´er rum??"
    danach erfuhr ich von den bausätzen und den automobilen.
    die sanktionen kommen ja nicht zum stehen. vor ein paar tagen wurden wieder sanktionen gegen iran verschärft. alles spiegelverkehrt für den iran. jede sanktion des "westens", stärkt den iran und den "osten".
    danke süsses kleines putzi westchen :D

    ich bekam noch eine info, dass khodro im westlichen afghanistan ein werk errichten wollte. aber mit den fehlenden bausätzen sind die pläne erstmal auf eis gelegt worden.
    so viel zu sanktionen und fehlenden möglichkeiten.sie betreffen damit auch die afghanen. die provinz um herat hätte sich sehr gefreut und die freundschaft iran-afghanistan gestärkt.

  1. Unknown sagt:

    @ xabar: Das Problem ist, dass sich die meisten "Linken" aus exakt denselben Quellen wie die breite Masse ernähren - den Massenmedien (plus ihren "linken" Ablegern à la "taz" & Co).
    Wie soll auf so einer Grundlage ein wirklich alternatives Weltbild entstehen? Lächerlich.
    So gesehen ist unsere gesamte Gesellschaft verloren, oder zumindest der Anteil, dessen Weltbild komplett auf dem geistigen Dünnschiss von Springer und Konsorten basiert.
    Dass dies momentan noch gefühlte 98,3% unserer Mitbürger sind, sollte Leute wie Freeman trotzdem nicht davon abhalten, weiterhin ihr Ding zu machen, denn der Wind kann sich jederzeit drehen - je nach Verlauf der weiteren Geschehnisse.
    Und wer weiss, welche Bedeutung dann die (jetzt noch) "alternativen" Medien und Weltanschauungen haben werden.

  1. Blume sagt:

    Man muss dabei auch die Zuliefererindustrie bedenken, dann wird das Ausmaß für Europa noch deutlicher.

  1. Freenet sagt:

    Während der Osten damals seine Überlegenheit in den Ressourcen hatte, so war es im Westen die "Smartheit". Hat diese Smartheit den Kalten Krieg beendet als man im Osten merkte dass man zwar eine Mega-Atombombe im Keller haben kann, diese aber keinen sonstigen grossen Nutzen mit sich bringt? Wir kennen im Gegenzug die vielen Abfallprodukte des smarten US-Militärs die dann in den zivilen Bereich über gingen: Internet, das GPS Navigationssystem, Raumfahrt und so vieles mehr.

    Smartheit war neben der oft zitierten Freiheit und Individualität des Einzelnen der evolutionäre Schritt der den Westen in die weltweite Vormachtstellung katapultierte.

    Hat der Westen zu lange einem historischen Weltbild eines Kalten Krieges angehangen in dem alle anderen potentiellen Gegner (bevorzugt im Osten!) zwar gross aber blöd seien und wir so furchtbar gescheit? Scheitert der Westen nun an seiner Smartheit, an seiner historischen Überheblichkeit und Selbstüberschätzung? "Hochmut kommt vor dem Fall!" heisst es. Kommt einem dieses Bild nicht auch wenn man sieht dass ein kleines chinesisches U-Boot diesen riesigen US-Flugzeugträger ernsthaft bedrohen kann? Ist der Westen nicht selbst erwachsen geworden und jetzt ein Saurier, ein scheinbar unbesiegbarer Thyrannosaurus Rex dem aber inzwischen der Krips abhanden gekommen ist?

    In den Zeiten des Kalten Krieges sagte man uns dass die Freiheit und Individualität des Einzelnen DAS ÜBER-legenheitsargument des Westens schlechthin sei. Jetzt hingegen scheinen die Herrscher des Westens das genaue Gegenteil zu vertreten. Die Freiheit und Individualität des Kleineren wird als UNTER-legenheitsargument angesehen und bekämpft. Alles soll weltweit gleich gemacht, vereinheitlicht und unter elektronische Totalkontrolle per RFID gestellt werden. Jedes Objekt und jedes Subjekt soll mit RFID ständig lokalisierbar und kontrollierbar gemacht werden. Die neue westliche Überlegenheitslogik? 100% konträr zu damals! Man scheint sich die UdSSR als Vorbild genommen zu haben.

    Wenn wir historisch gesehen "smarten Bürger des Westens" diese totalitäre Logik und Pläne unserer Herrscher in naher Zukunft nicht wollen, dann sollten wir uns Gedanken darüber machen, wie wir den globalen Herausforderung vernünftig und intelligent gewachsen sein wollen. Wenn 1989 der Sieg der Freiheit und des Individualismusses war, dann steht auch heute wieder die Frage "Wer ist das Volk?" Wenn WIR wirklich DAS VOLK sind, dann müssen wir auch für unsere Zukunft Verantwortung übernehmen. Dann müssen wir uns Gedanken machen wie wir mit anderen Völkern, die genauso ihr Existenz- und Lebensrecht fordern, friedlich zurecht kommen wollen und dürfen das nicht "denen da oben alles überlassen". Wenn wir smart sind, dann sicher nicht dadurch, dass wir mit allen einen Krieg anzetteln und uns zerstreiten wie es das führende Überbleibsel des ehemaligen Kalten Krieges inzwischen tut. Wir sollten uns befreien von einem Land das historisch durch Eroberung entstanden ist und moralisch bis heute keine Bedenken bei solchen Aktionen zu haben scheint.

  1. Unknown sagt:

    Interventionspolitik vom feinsten, die reinste Schweinerei in unseren so hoch gepriesenen "freien" Marktwirtschaft. Es ist doch vorhersehbar, dass solche Maßnahmen einfach nur schlecht für den Betrieb sind. Diese maßlose Einmischung der Politik in die Wirtschaft muss aufhören und umgedreht genau so.

    Was die Arbeiter in der besetzten Fabrik machen sollten, anstatt sie in die Luft zu sprengen was kompletter Blödsinn ist, sie sollten sich ein Beispiel an Lip 1971-73 nehmen und anfangen sich selbst zu verwalten! Damit wären sie produktiv und würden eine Alternative aufzeigen, etwas Hoffnung und Antrieb für die frustrierten und gelähmten Massen geben.

  1. die neuen ziofascho offensivkriegsangriffssanktionen treffen (vor dem krieg stirbt die wahrheit) die wichtigsten medienorgane des irans-> IRIB
    ab heute kann man kein PRESS TV mehr in nordamerika sehen!! und 18 weitere kanäle!
    bbc iran ist über satellit natürlich weiterhin erreichbar in europa, welch wunder BBC hahaha, so ein lügenvasallen britischer-god-shavethegermanqueen verein, aber nun soll ganz irib dran glauben!? die anderen sender wurden in europa schon gestoppt vor monaten.
    um so mehr ist das internet so wichtig!! es muss frei bleiben! aber auch daran arbeiten die massenmörder in den usa. denn sie wollen das internet extrem einschränken und bereiten neue ermächtigungen vor!--->
    The Cyber Intelligence Sharing and Protection act (CISPA) will be reintroduced before the US House next week.

    und von der csu aus deutschland kommt klar usziofaschohell treu->
    Aggressive Unterstützungsrhetorik für die Sanktionen kommt derweil vom außenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Philipp Mißfelder. "Ich bin schon seit langer Zeit der Meinung gewesen, man hätte diese sogenannten Crippling Sanctions, also auch die Sanktionen, die größere Teile der Volkswirtschaft Irans treffen und damit natürlich auch Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung haben, daß man die schon längst hätte anwenden müssen", sagte er im Deutschlandfunk. Zudem wolle er auch "die militärische Option nicht ausschließen".
    nun liebe csu, diese militärische option wird euch die linke und rechte backe gewaltig erschallen lassen, das werdet ihr noch bitter spüren müssen.....christliche union??? christ?? JESUS? militärisch?
    also jesus, was haben deine leute jetzt aus deinen lehren gemacht?
    welch schande für deinen namen :*(

    CSU muss heissen: Conspirative-Satanische-Union

    ja xabar du hast recht; die linken sind diesmal wirklich erblindet :(

  1. alle guten dinge sind 3 :D
    jetzt noch ne bessere nachricht und wie man auch sehen kann, dass die kriegerischen angriffssanktionen dem klugen iran nichts abgewinnen können...
    ab dem 22.februar werden in texas die besten immunologen ausgezeichnet. für 2013 ist der iranische forscher Dr. Nima Rezaei nominiert. genauer gesagt für den "International Young Researcher Award" der American Academy of Allergy, Asthma and Immunology (AAAAI)
    der iraner ist auch der stellvertretende präsident des research center für immundefekte an der tehraner uni.
    Dr. Rezaei wurde zusammen mit drei anderen kandidaten aus der schweiz, taiwan und brasilien gewählt.
    Rezaei der auch der chief executive director der kinder-medical center hospital in tehran ist, hat viele bemerkenswerte forschungen und innovationen auf dem gebiet der immunologie vollbracht!
    bravo an alle iranischen klugen köpfe, ihr könnt richtig stolz auf euch sein!
    wa wa irane siba! ;-)

    und an alle anderen menschen auf welt:"arbeitet mit dem iran zusammen, es wird euch viel mehr bringen, als ständig vasallenhaft befehle von faschisten zu empfangen und damit das iranische potential ungenutzt verpuffen zu lassen."
    und an alle möchtegernkriegstreiber-besserwisser: iran ist nicht irak!
    iran hat so viel verstand und motivation! ~80 millionen einwohner, davon die meisten jung (65% unter 30j) und vital! und ganz wichtig-> sie lassen sich niemals kolonialisieren!

  1. jane berkins sagt:

    ja die franzosen haben es nicht einfach. die jugendarbeitslosigkeit ist enorm geworden.

    ausserdem wird der hass gegen die araber in frankreich von oben geschürt, indem den immigranten mehr rechte eingeräumt werden, wie den franzosen.
    wenn nun noch eine noch höhere arbeitslosigkeit dazu kommt, dann wir frankreich zum pulverfass. die franzosen kennen in sachen sich wehren, auch mit gewalt und drohungen gar nichts. die lassen sich nicht so lange auf der nase rumtanzen, wenn es um ihre jobs geht.

  1. gvb sagt:

    USA= Krieg..ob Wirtschaftskrieg -oder militärisch.
    Heimlich betreiben die USA mit dem IRAN aber trotzdem Handel..
    Das PSA/Peugeot jetzt dumm dasteht haben die französ.Arbeiter einzig und allein der Absicht des Zionisten Sarkozy zu verdanken..eine Reihe von Wirtschaftssanktionen zu verhängen. Es war keine Dummheit, sondern Kalkül des Steuerflüchtlings Sarkozy!

    Es geht einzig und allein darum den souveränen Staat IRAN zu demütigen, zu zerschlagen und dann kommt Russland-oder China an die Reihe.. Hinter all dem steht der Brezcinskisplan der Einkreisung Eurasiens...
    Russland soll wieder in die Fänge der Angloamerikaner(und Zionisten-Kasaren) kommen und China soll husten...
    Das wird aber wohl nun nicht klappen..denn die USA haben Fieber und die Kurve zeigt z.Zeit abwärts.
    Begleitend ist im Augenblick auch ein enormer Propagandakrieg zu erkennen....der zeigt, das nicht mehr genug Potenzial für kriegerische Materialschlachten den USA zur Verfügung stehen(Siehe Appeasement/Rückzugspolitik/Überschuldung) und Überlassung von "Kurzkriegen" an die Europäer/NATO.. in Afrika......

  1. Harald sagt:

    xabar hat gesagt...

    "Wann erkennen die deutschen Gewerkschaften, dass der Iran ihr natürlicher Verbündeter ist? Stattdessen halten sie es mit der Bundeswehr!"

    "Wann erkennen linke Organisationen, die vorgeben, sich für die Interessen der Arbeiter und Angestellten einzusetzen, dass man klar gegen den US-Imperialismus, und nicht gegen den Iran (die DKP: 'Der Iran ist reaktionär'!)"

    Lieber xabar, ich will doch hoffen, dass du nicht noch immer an Weihnachtsmänner und Osterhasen glaubst! :-)

    "Linke" und "Gewerkschaften", in diesem System,"Widerstand"...Tz....
    Ob Wilhelm II, Noske, Ebert, Scheidemann, Hindenburg oder der Schlächter von Verdun, Falkenhayn, Brünning, Papen und - Hitler, Adenauer, Schmidt, Kohl und Schröder, Merkel..., auf diese teutschen "Gewerkschaften" könnte der Teufel selbst seinen Kopf gefahrlos verwetten, echt, jede Wette darauf absolut narrensicher!

    "chang" sieht die Sache meines Erachtens schon realistisch!

  1. Muriceps sagt:

    Kein Mitleid mit Frankreich!

    Die Franzosen haben seit dem Mittelalter bis heute eine lange Liste von feindlichem Verhalten gegen die islamische Umma, angefangen davon, daß Papst Urban II, der zum Ersten Kreuzzug aufrief, Franzose war und dies von französischem Territorium aus tat, über die über 130 Jahre dauernde Besetzung Algeriens bis hin zum letzten militärischen Unternehmen in Mali, das in Wirklichkeit nicht den Zweck des Schutzes von Menschenrechten, sondern der Uranminen im Nachbarland Niger hatte und letztlich zur Vertreibung der im Norden Malis ansässigen arabisch- und Tuareg-stämmigen Bevölkerung (nicht der eingedrungenen „islamistischen“ Terroristen) durch ihre schwarzafrikanischen Landsleute geführt hat. Mit der ausführlichen Darlegung all dieser Verbrechen unterschiedlicher französischer Regierungen, Einzelpersonen und bisweilen großer Teile des französischen Volkes an den Muslimen könnte man ein dickes Buch in mehreren Bänden füllen.
    Wenn vom Niedergang der Firma Peugeot auch muslimische Arbeitnehmer betroffen sind, mag dies zwar bedauerlich sein, aber dies sind nun einmal Allahs Gesetzmäßigkeiten, und Allah hat es nicht so eilig wie die Menschen. Es bleibt zu hoffen, daß dieser Niedergang Frankreichs und anderer westlicher Staaten letztlich zu einer Läuterung und Umwandlung wird, indem nach einigen Generationen Frankreich ein überwiegend muslimisches Land mit einer islamischen Ordnung und islamischen Politik und nicht mehr das Frankreich von heute sein wird.

  1. xabar sagt:

    @Freemanfriend

    Es gibt sog. Antifas, die voll auf Israel-Linie sind und die mit der Antisemitismuskeule umsichschlagen, wenn man Israel kritisiert. Also Antifaschismus setzen sie gleich mit Einsatz für Israels Politik im Nahen Osten! Die Palästinenser sind dann die Faschisten und Israel das Opfer.

    Viele linke Gruppen sind von Anti-Deutschen, also zionistischen Gruppen, unterwandert. Die Partei 'Die Linke' duldet die zionistische Jugendorganisation Bak Shalom in ihren Reihen, die sich regelmäßig für Israel und den Apartheidstaat einsetzt.

    Ich habe vor ein paar Jahren den Chef der Linken, Gregor Gysi, mit dem ich einen Briefwechsel hatte, aufgefordert, diese Gruppe aus seiner Partei zu entfernen, weil sie nicht links ist, sondern prozionstisch und prorassistisch.

    Er meinte dann, dass es nicht demokratisch wäre, so etwas zu tun.

    Also sie lassen sich lieber unterwandern und merken gar nicht mehr, dass von ihrem 'Linkssein' (eigentlich Einsatz für soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte) nichts mehr übrigbleibt. Bak Shalom scheint auch die Rolle eines kleinen Geheimdienstes in der Partei die Linke zu spielen, um zu beobachten, wer da noch gegen Israel ist.

    Mit der 'Linken' Petra Pau, eine Israelfreundin, hatte ich 2010 eine ähnliche Auseinandersetzung zu Gaza. Sie hat mir dann vorgeworfen, mit 'Lügen' zu arbeiten, ohne das weiter zu begründen.

    Oder nimm die Ostermarschbewegung. Israels Drohungen gegen den Iran wurden in der offiziellen Erklärung des Vorstands, so weit ich mich erinnern kann, letztes Jahr nicht thematisiert. Das interessiert sie nicht. Es ist ja 'zu weit weg'. Es gibt kein Problembewusstsein, dass das was im Mittleren Osten passiert, uns unmittelbar angeht. Bei Afghanistan machen sie eine Ausnahme, weil dort Bundeswehrsoldaten stationiert sind. Als wenn es nur darauf ankommt!

    Und dann wundern sie sich, wenn sie keinen Zulauf mehr haben. Die linken Organisationen werden dann immer nur noch schwächer und aus dieser Schwäche heraus machen sie dann noch mehr opportunistische Zugeständnisse, um wieder was unter die Füße zu bekommen, aber die Substanz bricht immer mehr weg.

  1. Meiner Meinung nach geht es weniger um "die Konkurrenz". Denn allgemein üblich ist, die angepeilte Firma aufzukaufen, auch "fusioneren" genannt, dann die Firma auszuschlachten, Personal out zusourcen etc. die üblichen Methoden halt. Und schwupp ein Mitbewerber weniger. Somit hat sich in den letzten 20 Jahren die Zahl von Firmen erheblich reduziert.
    Daher, ob sich die Firmen mit den Sanktionen ins eigene Fleisch schneiden, die Bevölkerungen ohne Arbeit sind, ist für die Elite belanglos.
    Und Nationalität ist der Elite oder wie sich sonst so schimpfen auch sowas von egal. Siehe die USA aus einem Land dass mal in der Industrie führend war, ist jetzt nur ein süchtiger Konsument geworden. Das Land produziert "nix", lebt nur von seinem "Fiat-Geld". Ein tödlicher Kreislauf.
    Und in Europa sieht es nicht nur ähnlich aus, sondern wird genauso praktiziert. Siehe "Konzern" Schließungen / Fusionierungen in Laufe von 30 Jahren.

    Und mit Ideologien sieht es genauso aus. Diese ganzen Polit-Paradigmen sind nur da, um die Bevölkerung "beschäftigt" zu halten. Der Bevölkerung das "Gefühl" vermitteln, dass sie eine Wahl hätten. Aber die echten Macher dienen nur sich selbst, für die ist "rechts", "mitte" oder "links" vollkommen irrelevant.
    Bestes Beispiel die Sovietunion. Um 1913 war die junge Sovietunion ein reines Agrarland, und schwupp übernacht verfügt das Land über eine Schwerindustrie. Wie kommts?
    Dank Ford im Verbund mit Fiat wurden neue "Märkte" in der Sovietunion erobert.
    Oder Deutschland in den 40er Jahren, da gab es ja auch Sanktionen, aber Dupont, IBM & Friends hatten keine ideologischen Probleme mit Hitler-Deutschland.
    Quelle Prof. Athony Sutton
    Von daher sind polit Ideologien nur ein Schein.

    Jetzt kann man sich dann Fragen, wie kommt es zu solch erbitterten Haß auf den Iran.
    Ich vermute es liegt daran, das die Befreiung von der tyrannischen US-Marionette dem Schah, eine reine und echte Volksrevolution war. Etwas, was die Eliten nicht kontrollieren konnten, und bis heute nicht kontrollieren können. Und mit dem Präsidenten Vladimir Putin, Hugo Chavez und Bashar al-Assad sieht es ähnlich aus.
    Und die ABSOLUTE und OMNIPOTENTE KONTROLLE ist das was die Elite besitzen möchte.
    Und genau diese Länder und Männer verweigern dem NWO ihre loyalität.
    ERGO = BÖSE

    Somit ist die Haarspalterei ob jemand "links", "mitte", "rechts", "grün", "europäer", "us-amerikaner", "russe", "syrier" oder "iraner" absolut skundär.
    Denn es geht rein um die KONTROLLE, die Wekzeuge um diese Macht aufrecht zuerhalten sind so unterschiedlich wie es Systeme auf dieser Erde gibt.
    Schließlich zählt nur das Endprodukt.
    „Wenn wir den Mechanismus und die Motive des Gruppendenkens verstehen, wird es möglich sein, die Massen, ohne deren Wissen, nach unserem Willen zu kontrollieren und zu steuern“.
    " Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist."
    E. Bernays

    Jetzt müßte einigen verständlich sein, warum Anarchie, das genaue Gegenteil zu Kontrolle, von der jetzigen ausübenden Macht und deren Presseorgane als böse und chaotisch angesehen wird.
    Aristoteles hat es auf dem Punkt gebracht.
    „Situation von Sklaven ohne Herren“

    Zusammen gefasst, Iran wird in jeder Lage weiter erfolgreich sein, denn sie haben sich aus eigener Kraft befreit.
    Aber sie konnten es nur gemeinsam schaffen, da die iranische Gesellschaft was verbindendes hatte und hat, ihr GLAUBE.
    Uns ist solch ein starkes Glaube abhanden gekommen, wir glauben an fast gar nichts mehr.
    Und eine Gesellschaft, die an nichts glaubt, ist verloren.
    Ist identitätslos, sie ist KONTROLLIERBAR.
    Willkommen in der braven neuen Welt

  1. drdre sagt:

    Daran sieht man es wieder, es werden aus Gründen einer falsch verstandenen Solidarität, die falschen Entscheidungen getroffen, die dann der Arbeitnehmer gefälligst auszubaden hat. Dies ist im Bankenbereich ja ähnlich.
    Richtig ist auch, das der Absatz im Europäischen Bereich rückläufig ist, und somit immer mehr Fahrzeuge für die Halde gebaut werden. Wenn also , auch für deutsche Autos, der Export noch für Ausgleich sorgt, währe hierzulande auch schon die Entlassungswelle eingetroffen. Aber das kann ja noch kommen. Bei Opel ist es ja nur noch eine Frage der Zeit.

  1. Fatima sagt:

    Bitte alle diese Petition unterzeichnen:

    Deutsche Banken diskriminieren Iraner



    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Laut dem Allgemeinen Gleichstellungsgesetz (AGG) sollen Menschen geschützt werden, die aufgrund der ethnischen Herkunft oder aus rassistischen Gründen, aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Religion oder Weltanschauung, aufgrund einer Behinderung, ihres Alters oder ihrer sexuellen Identität Benachteiligungen erfahren. Es schafft die rechtliche Grundlage, wonach Diskriminierung verboten ist.

    Seit einiger Zeit sind immer mehr Menschen mit iranischer Staatsangehörigkeit, die in Deutschland leben und studieren, mit einem Problem konfrontiert, welches eine Teilhabe am Leben in der deutschen Gesellschaft erheblich beeinträchtigt.
    In manchen Filialen von verschiedenen deutschen Banken, wie der Dresdener Bank, der Commerzbank oder der Sparkasse, wird ohne Angabe von Gründen ein Konto für Kunden mit der iranischen Staatsangehörigkeit verweigert. Die Girokonten der Iraner werden in Deutschland gekündigt und ihre Kreditkarten werden gesperrt.
    Wir sehen, dass die Menschen die Belastungen und Probleme dieser Sanktionen nicht nur im Iran, sondern in einem Land wie Deutschland tragen müssen, und dies ohne Angabe von Gründen oder Erklärungen. Besonders bedauerlich ist es, dass dies in einem Land wie Deutschland geschieht, welches Diskriminierung verbietet und nach rechtlichen Grundlagen handelt.
    Um in Deutschland zu leben, zu studieren und zu arbeiten, ist ein Konto notwendig. Diese Diskriminierung der deutschen Banken verhindert eine Teilhabe in der Gesellschaft. Menschen mit iranischer Staatsangehörigkeit werden durch diese diskriminierende Behandlung ins Abseits gedrängt. Man stellt sich die Frage mit Sorge, was in Zukunft noch kommen mag.
    Mit dieser Petition möchten wir unserem Protest gegen die Diskriminierung, die von deutschen Banken und Institutionen ausgeht, Ausdruck verleihen. Wir fordern Sie auf, Maßnahmen zu treffen, um diese Benachteiligungen jetzt und in Zukunft zu verhindern.




    Hier geht es zur Unterschrift:

    http://www.petitione...minieren_iraner

  1. D. Hartmann sagt:

    Immer wieder mehr als aufschlussreich, nicht nur die Hintergrundberichte von @Freeman zu lesen sondern, auch die Kommentare!

    Ich hatte mir eigentlich das Oberthsche Gesetz schon selbst "zusammen gesucht", nur formuliert er es schöner und verständlicher.
    Siehe unten Zitat.

    @Daisy Schmitt, google einmal nach etilE, :-)

    Ja es sind Normaden, sie die Diener des Mamon, kennen keine Vaterländer.

    Es gibt ja verschiedene Studien die folgenden Umstand untersuchen:

    "Ob Standortsferne Multinationale Konzerne, assozialere Entscheidungen treffen, wie regional verwurzelte Unternehmen"

    Fazit:

    Regional verwurzelte Firmeninhaber begegnen ihren Mitbürgern im Alltag, und verlieren somit weniger die Bodenhaftung, da Sie ihren Mitmenschen nicht nur ins Gesicht schauen müssen, sondern auch den Unmut bei idiotischen Gierhalsentscheidungen gegebenen falls am eigenen Leib zu spühren bekommen.

    Die gesammte politische Kaste, egal welche Farbe sie auch vorzeigt, ist nicht nur völlig korrumpiert, sie produziert oder besser spühlt in immer schnellerer Folge, einen generalistischen opportunistischen charakterlich niedrigen Menschentypus nach oben!

    Dadurch entstehen u.a. Kriege und System zusammenbrüche.

    Wahlen funktionieren nicht mehr als selbstreinigente mechanismen, und Kriege werden im Zeitalter der ABC Waffen, immer weniger tauglich für einen Neubeginn mit edlen Zielen.


    Demokratie funktioniert nur in einen begrenzten überschaubaren Gebietskörper. Siehe Schweiz, auch wenn dort nicht alles Gold ist.

    Dieser Herr hat das sehr gut benannt, warum jede Revolution, aber auch jedes übergeordnete größere Verwaltungsgebiet, nach kurzer Zeit immer die gleichen "Versager" nach oben spühlt.

    Uns somit, letztendlich zum scheitern verurteilt ist!

    Zitat:

    Das Oberthsche Gesetz - das System fördert Ganoven bis in die Regierung

    Das Oberthsche Gesetz

    Herrmann Oberth, ein Deutscher Mathematiker und Physiker, der väterliche Freund und Lehrer des später zu Weltruhm gekommenen Werner von Brauns, formulierte seine Lebenserfahrung sehr eindeutig und klar:

    „Im Leben stehen einem anständigen Charakter so und so viele Wege offen, um vorwärts zu kommen. Einem Schurken stehen bei gleicher Intelligenz und Tatkraft auf dem gleichen Platz diese Wege auch alle offen, daneben aber auch noch andere, die ein anständiger Kerl nicht geht. Er hat daher mehr Chancen, vorwärts zu kommen.

    Infolge dieser negativen charakterlichen Auslese findet eine Anreicherung der höheren Gesellschaftsschichten mit Schurken statt.

    Das ethische Durchschnittsniveau einer Gesellschaftsschicht wird um so schlechter, je besser und einflussreicher sie gestellt ist. Nur dieser Umstand vermag die Tatsache zu erklären, warum die Welt nicht schon seit mindestens fünftausend Jahren ein Paradies ist.

    Das muss man wissen, wenn man die Weltgeschichte verstehen will.“
    Hermann Oberth