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Athen - Bargeldzahlungen über 500 Euro werden verboten

Freitag, 11. Januar 2013 , von Freeman um 10:00

Das griechische Finanzministerium plant die Einführung eines weiteren drastisch reduzierten Limits für Bargeldzahlungen. Der Betrag soll von derzeit 1'500 Euro auf 500 Euro herabgesetzt werden. Laut Ministerium müssen alle Gewerbetreibende die Waren und Dienstleistungen verkaufen sich ein Kartenlesegerät anschaffen, um bargeldlose Zahlungen abwickeln zu können. Mit dem Plan soll die Steuerhinter- ziehung bekämpft werden, heisst es. Eins müssen wir bei allem was in Griechenland passiert aber wissen, die Krise und die Massnahmen die dort eingeführt werden sind ein Test und eine Vorbereitung für das was der ganzen EU blüht.



Griechenland ist das Experimentierfeld der NWO. Wenn sie bei den widerspenstigen Griechen damit durchkommen und in der Lage sind ihren Widerstand zu brechen, dann können sie die Einschränkungen überall problemlos einführen. Das Limit von 1'500 Euro haben die Griechen schon länger geschluckt. Jetzt wird geprüft wie weit man noch gehen kann. Wenn ein Volk am Boden ist und ums Überleben kämpft, kann man ihnen alles aufs Auge drücken. Das ist ja überhaupt der Sinn einer Krise und deswegen wird sie bewusst gemacht.

Laut Finanzministerium sind alle Möglichkeiten die Staatseinnahmen zu erhöhen und die Ausgaben zu reduzieren ausgeschöpft. Bleibt nur in ihren Augen der Kampf gegen die Steuerhinterziehung übrig, der mit einem faktischen Bargeldverbot vollzogen wird. Ein Limit unter 500 Euro wird vorläufig nicht gehen, sonst müssen sie die grösste Euro-Note verbieten und die ist ja "noch" ein legales Zahlungsmittel. Dabei geht es dem Staat gar nicht wirklich um Steuerhinterziehung, sondern um die totale Kontrolle der Bürger, in dem jede noch so kleine Transaktion elektronisch registriert wird.

Der stellvertretende Finanzminister Giorgos Mavraganis hat angekündigt, sie haben Pläne um die Bürger noch mehr für die Nutzung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs zu motivieren, entweder durch einen Rabatt oder via einem Bonus. "Die Veränderung die wir für 2013 planen schliessen Lockmittel ein, um die Bürger von der elektronischen Zahlung zu überzeugen, damit wir eine grössere Transparenz bei den Transaktionen haben und um die Steuerhinterziehung zu bekämpfen, die mit Bargeld möglich ist," sagte Mavraganis.

Mit dieser Aussage wird der dialektische Trick und die Propaganda sichtbar. Die Botschaft die damit allen eingehämmert wird, Bargeld ist gleich Schwarzgeld, deshalb ist Bargeld schlecht und Kartenzahlungen sind gut. Dabei ist es lächerlich uns glauben zu lassen, wenn wir mit Bargeld zahlen sind wir die Bösen. Die wirkliche Steuerhinterziehung im ganz grossen Stil läuft ganz anders ab, wie an der Wall Street, wo die HSBC Bank über die Cayman Islands die Milliarden des mexikanischen Drogenkartells gewaschen hat.

Landen die Bankmanager der HSBC im Gefängnis? Sicher nicht, sie kommen mit einer lächerlichen Busse davon. Dagegen muss die alte Oma aufhören ihre Rente von wenigen hundert Euro in Bar am Postschalter zu beziehen und sich mit einer Kreditkarte neu herumschlagen wenn sie in den Tante-Emma-Laden geht, weil sie ja in den Augen der Politiker potenziell eine Geldwäscherin ist. Die reinste Schikane, die mit dem was sie angeblich bekämpfen wollen gar nichts zu tun hat.

Bei dem Begriff "Transparenz" handelt es sich um die Ermöglichung des gläsernen Bürgers, denn dann weis der Staat wer, was, wann und wo gekauft hat. Nicht nur Konzerne haben schon lange erkannt, der grösste Schatz den man heutzutage haben kann sind die kompletten Daten der Kunden. Die Sammelwut kennt deshalb keine Grenzen. Farcebook ist doch nicht Milliarden wert wegen der Server und der Seite die sie betreiben, sondern wegen der ganzen persönlichen Daten die ihnen die Nutzer freiwillig geben, die sie speichern, auswerten und verkaufen.

Bargeldzahlungen haben für uns kleine Bürger gar nichts mit Schwarzgeld zu tun, das ist eine unverschämte Unterstellung und falsche Beschuldigung seitens des Staates. Sondern es geht um die Erhaltung der Privatsphäre und um die Freiheit so zu zahlen wie man will, ohne dass diese Vorgänge elektronisch für alle Ewigkeit aufgezeichnet werden. Ausserdem, wenn wir nur noch mit Karte zahlen können, dann sind wir auf Gedeih und Verderb vom Wohlwollen des Staates und der Banken abhängig. Wenn wir ihnen nicht passen, können sie uns sofort die Karte sperren und dann sind wir manövrierunfähig und faktisch tot. Das ist ihr eigentliches Ziel.

insgesamt 17 Kommentare:

  1. Vinov sagt:

    Erschreckend wieweit Macht den Menschen zu solchen taten bringt.
    Sollen die weiter ihr Spiel spielen,selbst wenn die uns alle töten wollen eine halbe Milliarde Menschen kann man nicht wie dumme Schafe halten. Jedenfalls nicht lange....

    Bevor ich angefangen habe diesen Blog zu lesen ist mir in den letzen Jahren schon aufgefallen das sich alles in ne andere richtung bewegt wie es eig. sein sollte... und hier bekamm ich dan die Bestätigung aber das alles in solchen maßstäben gehandelt wird ist erschreckend vielen dank für diese großarbeitige arbeit die hier geleistet wird nur um uns zu zeigen was eig. gewaltig schiefläuft und von dem die wenigsten auch nur erahnen wie gewaltig eig. ....

    lg.

  1. landbewohner sagt:

    wenn man sich ansieht wie brave bürger vom teenie bis zur oma in den supermärkten selbst bagatellbeträge freiwillig via karte bezahlen und zusätzlich noch dubiose membercards vorzeigen um 0,5 % rabatt zu bekommen, dann ist zu befürchten, daß der widerstand gegen diese datensammelwut gering ausfallen dürfte. leider.

  1. Lara Soft sagt:

    Die bargeldlose Gesellschaft wird kommen, so ist es geplant und wird nach und nach auch umgesetzt werden.
    So ist es auch egal wieviel man angespart hat und welchen Namen man hat. Ein Knopfdruck genügt und man ist all sein Geld los.
    Die Folgen kann sich ja jeder Selbst ausmalen.

    Das ist es ja was die Mehrheit möchte.
    Weiter in einer Traumwelt leben und seine Verantwortung den "Autoritäten" abgeben.

  1. Michael sagt:

    Meine eigene Zentralbank hat auch ein Bargeldverbot erlassen.
    Sobald Giralgeld auf dem Konto ist, wird es abgehoben und in Bargeld verwandelt. Sobald eine sinnvolle Menge Bargeld vorliegt, wird Hartgeld zugunsten der Tresore der Zentralbank gekauft.

    Vielen Dank für deine Arbeit, freeman.
    Jeden Tag öffnen deine Artikel etwas mehr die Augen und ich beginne meine Augen zum Sehen zu benutzen.

  1. Tertius sagt:

    Bargeld ist ein anonymes Zahlungsmittel und steht im Gegensatz zum Giralgeld unter eigener Kontrolle. Die Banken können jederzeit die Konten sperren, so dass die betroffenen Konteninhaber nicht an ihr Geld rankommen. Auch die Bancomaten könnten ihren Dienst verweigern.
    Zudem können die Banken mit Kreditschulden die Bilanzen unendlich verlängern, womit das Giralgeld das Papiergeld um das Vielfache übertrifft. D.h. es gäbe viel mehr Buchgeld als Bargeld. Mit dem eingeschränkten oder vollständigen Bargeldverbot könnten die "notleidenden" Banken zudem einen Bankenrun verhindern.

    Vor ca. 20 Jahren gab es beinahe einen Volksaufstand wegen der damaligen Volkszählung. Heute geben die Menschen ihre Daten über Kundenkarten oder Social-Networks freiwillig weiter. O tempora o mores! Mit dem ausschliesslichen Giralgeld wird jede Transaktion registriert und personenbezogen ausgewertet. Ein wirklich grosser Schritt zum NWO-konformen gläsernen Bürger.

    Viele Narren aus meinem Umfeld präferieren ihre Kärtchen, weil sie irrtümlich davon ausgehen, dass ihnen bei einem Raubüberfall zumindest das Bargeld nicht gestohlen werden könne. Ich persönlich verliere lieber ein bisschen Bargeld als dass mir die Räuber mit Gewalt den Code rauspressen und gleich das Tageslimit aus dem Automaten rausziehen. Aber statt es einzusehen, erzählen sie dann wie praktisch es doch sei, jeden Scheiss damit zu bezahlen - ohne das Risiko manipulierter Kartenleser einzubeziehen. Sie scannen sogar freiwillig ihre Einkäufe selber ein und übernehmen damit die Funktion von Kassierern/Kassiererinnen, die, wenn die Leute genügend umerzogen worden sind und deren Arbeit gratis übernehmen, entlassen werden.

    Der grösste Teil der Menschen ist durch die mediale Verblödung dermassen gehirngewaschen, dass sie trotz Aufklärung nicht merken, wohin die Reise zu ihrem eigenen Nachteil geht.

  1. manfredi sagt:

    Nur zur Information: in Italien dürfen laut Gesetz von Premier Monti ab 1.1.2012 nur noch Bezahlungen bis zu 50 Euro abgewickelt werden.

  1. mikem777 sagt:

    Irgendwo habe ich gelesen, dass es in mancher der Banknoten der neuesten Generation auch RFID-Chips drin haben soll - kann das aber nicht sicher sagen.

    Das Problem ist nicht der bargeldlose Zahlungsverkehr an sich, sondern die Tatsache, dass alles zentralisiert und überwacht werden soll.

    Das wird ja alles in der Bibel prophezeit: "Und keiner konnte kaufen oder verkaufen, wenn er nicht den 666-Chip hatte." Also deutlicher kann man es ja nicht mehr sagen. Nicht solche kryptischen Aussagen wie bei Nostradamus, sondern hier ist es sonnenklar.

    Aber es ist auch schön, weil die Elite im Grunde der Bibel mehr Glaubwürdigkeit verleiht. Wer nun immer noch nicht an die Bibel glaubt, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Je mehr Menschen erkennen werden, wie sich eine Prophezeiung nach der anderen in der Bibel erfüllen wird, desto mehr Menschen werden sich wieder dem Christentum zuwenden. Damit meine ich nicht die katholische Kirche, sondern das wahre Christentum.

    Die Opfer der Inquisition waren nicht in erster Linie Hexen gewesen, sondern Mystiker und die wahren ursprünglichen Christen wie die Katharer. Man kann sagen, dass die katholische Religion die christlichen Mystiker genau so ermordet hat, wie die islamische Religion die Sufis, das heisst die islamischen Mystiker ermordet hat. Im Grunde war Jesus Christus ein jüdischer Mystiker, und was hat man mit ihm gemacht? Eben. Er hat seinen Aposteln gezeigt, wie man auf Wasser gehen kann. Wenn das nicht mystisch ist...

    Die etablierten Religionskonzerne wollten die Menschen dumm halten, sie manipulieren, und verhindern, dass ihnen die mystischen Geheimnisse in die Hände fallen. Es musste unbedingt verhindert werden, dass die Menschen spirituell autonom werden - wie heute eben.

    Auch bei der Abschaffung von Bargeld geht es darum, die durch das Bargeld garantierte Autonomie zu beseitigen. Bargeld ist dezentral und ermöglicht den freien souveränen Handel zwischen freien Bürgern. Wirklich frei ist eigentlich nur Gold. Der erste Coup war schon die Abschaffung des Goldes als Geld und die Einführung von Papiergeld gewesen, weil die Banken so die Möglichkeit hatten den Geldwert zu inflationieren, was beim Gold so nicht möglich war.

    Das Chip-Geld hat noch weniger vom ursprünglichen Gold-Charakter, als Papiergeld. Das Endziel wird dann der implantierbare Chip sein, der zu den in der Bibel beschriebenen schlimmen Geschwüren führen wird, an denen viele Menschen verenden werden. Man könnte es auch als virtuellen Genozid bezeichnen.

    Man braucht die Leute nicht wie bei den Nazis in Lager zu stecken, sondern man aktiviert die im Chip implementierte Freisetzung einer tödlichen Substanz. Ein Knopfdruck an einem zentralen Terminal der Weltregierung genügt, und alle arbeitslosen oder alten "nutzlosen Esser" verenden qualvoll - Widerstand zwecklos.

    Man merke sich: Nur Bares ist Wahres. Und je mehr Macht man den Teufeln an der Macht gibt, desto teuflischer wird Eure Welt werden, so einfach ist das. Nur Gott allein soll als Autorität akzeptiert werden, und kein Mensch soll einen Menschen vergöttern und als Autorität über sich anerkennen.

  1. lucy sky sagt:

    Innerhalb von drei Monaten soll dann die Grenze von 500 Euro schrittweise weiter nach unten gesenkt werden. Sollte es wirklich zum allgemeinen Bargeldverbot kommen, kann man mit einer Eskalation von Diebstählen und Raubüberfällen rechnen.
    Schon jetzt fehlt Geld für Heizöl, sowohl in öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Krankenhäusern, als auch in den meisten Privathaushalten.
    Je schlimmer die Lage wird, desto höher der Anteil an Schwarzarbeit. Die Menschen wollen einfach nur überleben.
    Ein Steuerberater erzaehlte mir, dass Kleinbetriebe, die mehr als 50% der Einnahmen angeben, bei den horrenden Steuersätzen keine Überlebenschance mehr haben.
    Mit der Einführung des Bargeldverbotes werden auch alle, die kein Konto eröffnen dürfen, wie z.B. illegale Ausländer, zum Diebstahl gezwungen werden, da sie keine Möglichkeit mehr finden werden zu arbeiten.
    Aber all die, die heute noch auf die faulen Pleite-Griechen schimpfen, werden ganz Schön dumm aus der Wäsche gucken, wenn diese Gesetze auch in DE eingefuehrt werden.
    Oft lese ich die Frage, warum die Griechen denn noch nicht gegen ihre Unterdrücker aufgestanden sind. Aber da kann ich nur zurückfragen, warum es in Deutschland denn z.B. immer noch AKWs gibt, oder warum die radioaktiven Abfälle denn immer noch nach Gorleben transportiert werden, wenn doch die Mehrheit der Bevölkerung dagegen ist.
    Es ist nicht einfach, den Anfang zu machen, denn die Ersten werden sich sehr wahrscheinlich opfern muessen.

  1. Die Schraube wird angezogen. Das ist klar.

    Hier noch eine kleine Korrektur zum Kommentar von "Manfredi":
    In Italien gilt gegenwärtig als Limit für Barzahlungen 1000 Euro. Die 50 Euro erschienen in einem Entwurf der Regierung Monti. Mal sehen was nach den Wahlen die neue Regierung damit macht ...

  1. Krasserer Einschränkungen, nämlich die generelle Einstellungen von Bargeldzahlungen kenne ich bisher nur vom Vatikanstaat. Dort hat es aber mit Geldwäsche zu tun.

  1. chrinaom sagt:

    @luky sky
    Warum stehen die Griechen nicht auf?
    Eine berechtigte Frage.Die Griechen, die regelmaessig an den Demonstrationen teilgenommen haben- und ich spreche von denen, die politisch bewusst sind- sind schon muede, pessimistisch, enttaeusst, weil ihnen klar geworden ist, dass sie durch ihre Proteste nichts erreichen.Die Demonstranden haben nur dann Erfolg,wenn es dabei Opfer gibt. Sind die Griechen Feige, ist ihnen ihr Leben wertvoller als ihre Freiheit? Die Wahrheit ist, dass wir noch nicht bereit sind unserer Leben zu opfern.Aber das ist nicht das Entscheidenste.Sind die Griechen zu sehr gespalten? Es gibt unzaehlige Grupierungen, was dem System zum Gute kommt. Nach einer Umfrage der letzten Zeit lehnen 80%!!! der gr. Bevoelkerung das heutige politische System (alle
    Pareien, die im Parlament vertretten sind), ab.Trotzdem passiert nichts.WArum? Was tun die Gewerkschaften? Die sind Teil des Systems. Wenn es anders waere, haetten sie einen Dauer- Genarallstreik organisiert, was das ganze poltische System gelehmt haette und was die Gewerkschaften auf keinen Fall tun werden. Was tun die linken Parteien? Warum organisieren sie nicht eine kollektive Form von Verweigerung der Steuerzahlung,Steuern, die den kleinen Mann fast ersticken? Weil diese Parteien auch teil des Systems sind, sie schulden Geld bei den Banken und machen sie sich dadurch erpressbar. Um es kurz zu machen, auch wenn die Griechen aufstehen und manche von uns sterben, was dann ?Es fehlt einfach die Hoffnung fuer das, was dannach kommt und das ist das Entscheidenste.Es gibt mit anderen Worten keine politische Kraft, die den Griechen Hoffnung gibt, die ihnen einen Ausweg zeigt.

    Irgendein europaeisches Volk muss den Anfang machen,muss aufstehen, alle anderen Voelker werden dann folgen, damit dieses faschistische Kontrukt der EU aufhoert zu existieren.

    Ich habe letztens in einigen gr. Blogs Folgendes gelesen:am 1. Mai wird ein Treffen am Syntagma-Platz organisiert. Ich habe nicht genau verstanden, wer es organisiert. Sie unterschreiben als"Gruppe der fuenf" und nennen es Marathon 2013.
    Ihr Ziel ist alle Gruppen, die gegen das System sind unter einem Hut zu bringen und fuer die Demokratie zu kaempfen. Mal sehen, ob etwas daraus wird...

  1. humanity sagt:

    wenn dieses "projekt" auch in dl umgesetzt wird, dann blüht der tauschhandel...alles hat sein yin und sein yang...man kann aus allem auch was positives nehmen.

    andererseits...dass die banken alleine mit ihren monatlich unumgänglichen bearbeitungsgebühren gut abzocken, ist schon ein ding, da viele bankkunden ihre konten zum grossteil über home-banking quasi selbst "bearbeiten"...
    ist gef..kt eingeschädelt ;-)


  1. wolke7 sagt:

    Je mehr Daten gesammelt werden, desto größer ist der "Single Point of Failure" des Schutzes der Daten.

    Und da keine Software perfekt ist, wird auch früher oder später der Zeitpunkt kommen, wo ein Fehler in diesem "Single Point of Failure" auftritt.

    Und dann könnte es sein, dass Anonymous oder ähnliche anarchistisch orientierte Gruppierungen die Daten ins Netz leaken.

    Und dann würde ich durchaus davon ausgehen, dass die Datenteile all jener Personen, die sich für die de-facto-Abschaffung des Bargelds einsetzten, von Netzaktivisten durchgescannt werden und Peinlichkeiten entdeckt werden...

    Ich will an den (relativ glimpflich ausgegangenen) Fall einer Anonymous-Op erinnern, wo Blizzard in den Foren des Computerspiels "World of Warcraft" Klarnamenspflicht einführen wollte, um für eine zivilisiertere Diskussionsatmosphäre zu sorgen. Mit dem Ergebnis, dass in kurzen Abständen aus den Klarnamen von Blizzard-Mitarbeiten Anonymous peinliche Details über deren Leben recherchierte und veröffentlichte. Blizzard musste diese Aktion abbrechen.

  1. hornygambler sagt:

    So wie ich es sehe will das Land ja gerade das leere Steuersäckle durch ein teilweises Bargeldverbot füllen;-) Was nach hinten losgehen wird, die Bargeldzahlungen und der direkte Tauschhandel werden eher noch mehr zunehmen.

    Wenn der Staat den Leuten nichts mehr zum Leben übrig läßt, was derzeit in Griechenland der Fall ist, bleibt man zu Hause und arbeitet schwarz gegen Bares, oder geht dorthin wo die Lebensbedingungen besser sind.

    Wie will man Millionen von Menschen rundum die Uhr bewachen?Das hat in der kleinen DDR schon nicht geklappt. Die Terabytes an wertlosen Überwachungesdaten müssen auch aufwendig ausgewertet werden. Und was will man mit all den kleinen Leuten machen die gegen das Bargeldverbot verstoßen. Millionen arbeitsloser Griechen(Europäer) einsperren?;-)

  1. hornygambler sagt:

    Übrigens die 500€ Banknote wird nicht aussterben. Im Gegenteil die Benutzung von Banknoten mit einem hohem Nennwert nimmt aufgrund der Inflation zu.

    In den USA stirbt zum Beispiel die 1$ Banknote aus. So ist die Emission von 1$ Noten im Verhältnis zum Jahr 2000 um 70% zurückgegangen, während 10x soviel 100$ Noten gedruckt wurden.

    Daher wage ich auch eine Prognose für die nächsten Jahre.

    Die Griechen(und Europäer) werden bald mit neuen 1000€ Banknoten bezahlen dürfen.;-)




    http://www.ecb.int/euro/banknotes/circulation/html/index.en.html#

  1. Kasandroo sagt:

    Wenn in Zukunft das 500g Brot 1.200€ kostet, wäre es sicher ziemlich umständlich das liebste Gebäck mit fälschungssicheren 5€-Scheinen zu bezahlen. Also bezahlt man dann mit Karte. Wenn ich heute so durch den Konsum gehe und wieder in der ewig langen Schlange stehe, bei 3 von 12 Kassen, sehe ich, dass der gemeine Otto doch eigentlich so schon mit einer gewissen Leidenschaft und gerne mit Karte bezahlt.

    Da gilt man schon regelrecht als Exot, wenn man Scheine zückt.

    Internetkauf und online-Warenhäuser werden das Bargeld bald überflüssig machen. Man hat es sich ja so ausgesucht. Deshalb wird es wohl kaum jemand vermissen.

    Welche es vermissen werden, sind jene, wie schon beschrieben, die einfach vom System, durch Nullstellen des Kontostandes, fallen gelassen werden. Ob man an dieser Stelle, der wahren Kriminalität nicht wieder den Boden bereitet ist abzuwarten.

  1. Es ist schon schlimm was hier passiert. Und leider wird das auch hier bei uns irgendwann eingeführt werden. Spätestens dann, wenn jedes Smartphone NFC bietet und jedes Alltagsprodukt per RFID-Chip registriert ist. Schrecklich!!
    Die dann inzwischen noch mehr verarmten unteren 90% der Pyramide werden dann völlig transparent keinen Schritt mehr unternehmen können ohne das Vater Staat was mitbekommt.
    Die eigentlichen Steuerhinterzieher, der reiche und mächtige Grosskapitalismus, wird trotzdem noch genügend Möglichkeiten haben sein Geld abseits vom gesellschaftlichen Beitrag zu vermehren und weiter sagenhafte Renditen auf Kosten der Allgemeinheit einfahren.
    So ist es ja auch in Griechenland. Das kleine Volk zahlt,während die zahlreichen Milliadäre weiter steuerfrei ihrem Luxusleben frönen. Die Griechen haben übrigens das 4-höchste Auslandsvermögen in der EU.