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Der wirkliche Grund für den Kalten Krieg

von Freeman am Dienstag, 3. Mai 2016 , unter | Kommentare (20)



Die Geschichtsbücher erzählen uns, und es wird allgemein verbreitet, der Kalte Krieg war die Antwort auf die sowjetische Aggression nach dem II. Weltkrieg. Die Sowjets wollten ganz Europa erobern und sich überall ausbreiten. Das war aber nicht der wahre Grund. Präsident Truman hasste die Russen und er hatte bereits 1941 gesagt, "wenn die Deutschen gewinnen, unterstützen wir die Russen. Wenn Russland gewinnt, unterstützen wir die Deutschen. Lassen wir sich doch gegenseitig so viele wie möglich töten.


Nachdem Präsident Roosevelt am 12. April 1945 verstarb, übernahm Truman das Amt und wurde Präsident. Keine zwei Wochen danach machte Truman eine 180 Grad Wende was die amerikanischen Beziehungen zur Sowjetunion betraf. Die Sowjets wurden ab dann als Feinde betrachtet und nicht mehr als Alliierte, die gerade Hitler-Deutschland und das Kaiserreich Japan besiegt hatten. Sofort wurde Moskau beschuldigt, die Vereinbarungen über die Nachkriegszeit gebrochen zu haben.

Der Kalte Krieg mit der Sowjetunion als nächster Feind war schon lange vorgesehen. Deshalb wurde auch Westdeutschland sofort medial antirussisch indoktriniert und die "ehemaligen" Nazis ohne Skrupel umgedreht und gegen Moskau eingesetzt. Die sowjetische Führung hat dann richtig den wirklichen Grund für den Abwurf der beiden Atombomben auf Japan erkannt und beschrieben. Dieser war nicht gegen Tokio gerichtet, sondern gegen Moskau, denn Japan war bereits am Boden.

Leslie Groves, der militärische Leiter der Entwicklung der ersten Atombombe im sogenannten Manhattan-Projekt sagte später, er wusste vom ersten Moment an, Russland würde der Feind werden und die Atombombe wurde nicht wegen Japan oder Deutschland entwickelt, da ab 1943 der Sieg über beide abzusehen war, sondern zum Einsatz gegen die Sowjetunion. Der Atompilz über Hiroschima und Nagasaki war eine Demonstration und gleichzeitig eine Drohung in Richtung sowjetische Führung, "wir haben diese schreckliche Waffe und wir werden sie gegen Euch einsetzen."

Was wir hier sehen ist ein Verhaltensmuster der amerikanischen Aussenpolitik. Henry Kissinger sagte es ganz deutlich. "Amerika hat keine Freunde, Amerika hat nur Interessen." Das heisst, Washington benutzt jeden für seine Interessen, bis sie nicht mehr nützlich sind oder zu gefährlich werden. Die Sowjetunion war ein Freund, weil es mit unfassbaren Opferzahlen Nazi-Deutschland und Japan besiegte. Kaum war der Sieg errungen, wurde die Sowjetunion zum Feind erklärt, weil es sich der Dominanz der USA widersetzen konnte.

Eine bipolare oder multipolare Welt akzeptiert Washington nicht, wo die Grossmächte Russland und China eine Rolle spielen dürfen, sondern nur eine selbstherrliche, arrogante und egoistische Alleinherrschaft durch die Vereinigten Staaten. Frieden, Gleichberechtigung und Koexistenz, will Amerika nicht. An internationales Recht und an die UN-Charta müssen sich nur die anderen halten.

George F. Kennan, der Architekt der Containment-Politik, oder auf Deutsch Eindämmungspolitik des sowjetischen Einfluss, sagte 1948, die USA bestehen aus 6,3% der Weltbevölkerung, kontrollieren aber 50% des Vermögens der Welt. "Unser Ziel für die Zukunft muss sein, wie wir diese Ungleichheit erhalten können.

Er sagte weiter: "Wir dürfen nicht sentimental sein und über Demokratie und Menschenrechte sprechen, darum geht es nicht, es geht um den Erhalt der amerikanischen Macht und Einflusssphäre." Die Welt gehört den Amerikanern exklusiv und darf nach Belieben ausgebeutet werden.

Das heisst, vordergründig wurde die US-Aussenpolitik mit der Verbreitung von Freiheit und Selbstbestimmung der Völker begründet. In Wirklichkeit ging es um Machterhalt, auch wenn dadurch gewählte Regierungen gestürzt werden müssen, die sich nicht dem Diktat Washington beugen.

Einer der ersten Opfer dieser Politik war der Iran. Premierminister Mossadegh wurde am 19. August 1953 durch die CIA und dem MI6 militärisch gestürzt (Operation Ajax). Sein "Fehler", Mossadegh hatte die Verstaatlichung der Ölindustrie vorangetrieben und wollte das Kartell der internationalen Ölgesellschaften beenden.

Sofort begann die Westpresse unter der Führung der "New York Times" Mossadegh einen "Diktator" zu nennen, der weg muss. Wie oft haben wir diese Bezeichnung schon seitdem über andere "unliebsame" Staatsführer gehört? Saddam Hussein, Gaddafi, Assad und Putin, sind nur einige Beispiele. Westliche Medien dienen nur als Propagandaorgane von Washingtons Politik, um Umstürze und Kriege zu verkaufen.

Bereits vier Monate vor dem Putsch, am 4. April 1953, hatte der CIA-Direktor Allen W. Dulles ein Budget von einer Million US-Dollar bereitgestellt, das dazu verwendet werden sollte, Mossadegh zu stürzen. Damit wurden auch Journalisten geschmiert, obwohl viele freiwillig sich als Lügenverbreiter für Washington einspannen liessen.

Der Iran war dann keine Demokratie mehr, sondern ein westlich orientierter Polizeistaat und eine Diktatur, in der der Schah mit Hilfe der berüchtigten Geheimpolizei SAVAK mit eiserner Hand regierte. Der Aufbau des Geheimdienstes geschah unter massgeblicher Hilfe der CIA und des Mossad.

Das heisst, in den Augen Washingtons ist Demokratie relativ. Wenn sie nicht den Wünschen entspricht und Befehlen folgt, wird sie durch eine Diktatur ersetzt. Siehe auch den Sturz von Salvador Allende in Chile und Einsatz des Diktators Augusto Pinochet etc. … die Liste ist lang.

Die US-Politik gegen die Sowjetunion und das Vorgehen in Westeuropa wurde immer mit dem "bösen Stalin" begründet, der Osteuropa "stalinisiert" hätte. Deshalb wurde die NATO am 4. April 1949 gegründet, als transatlantisches "Verteidigungsbündnis". Ist es nicht interessant? Der Warschauerpakt, das Gegenstück zur NATO, wurde erst SECHS Jahre später gegründet, am 14. Mai 1955. Es wird aber der Mythos verbreitet, die NATO war deswegen notwendig.

Als Stalin am 5. März 1953 starb, wollte die neue Sowjetführung unter Chruschtschow eine freundschaftliche Hand nach Washington ausstrecken, um den Kalten Krieg zu beenden. Wie hat Washington geantwortet? Sie haben den Olivenzweig verschmäht und haben das Atomwaffenarsenal massiv vergrössert und weltweit Militärbasen eröffnet. Die Sowjetunion wurde mit NATO-Ländern umzingelt und sogar amerikanische Atomraketen in der Türkei stationiert.

Das führte 1962 zur Kubakrise, denn die Sowjetunion reagierte auf die Stationierung von Atomraketen vor ihrer Haustür mit der Stationierung ihrer Raketen auf Kuba. Der Konflikt wird aber nur einseitig im Westen erzählt, die Russen wären die Bösen gewesen und der Grund für die Kubakrise, die Jupiterraketen in der Türkei, einfach weggelassen.

Präsident John F. Kennedy und Regierungschef der UdSSR Nikita Chruschtschow hatten aus der Krise gelernt und wollten zusammen jeden Konflikt in Zukunft vermeiden, der zu einem Krieg führen könnte, einen weltvernichtenden Atomkrieg. Was passierte dann? Kennedy wurde am helllichten Tag am 22. November 1963 in Dallas, Texas ermordet. Von wem? Na von denen, die keinen Frieden wollen, vom militärisch-industriellen Komplex und den US-Geheimdiensten.

Die Nachfolger von Kennedy verfolgten dann wieder die aggressive amerikanische Politik gegen die Sowjetunion. Der Koreakrieg (1950 bis 1953) war bereits der erste Krieg angeblich gegen den Kommunismus in Asien. Es folgte der Vietnamkrieg (1955 bis 1975). Dann ab 1979 der Krieg in Afghanistan mit der Unterstützung der Mudschaheddin durch die CIA, was zur Schaffung der Terrororganisation al-Kaida führte und Osama Bin Laden. Der radikal-islamische Terrorismus wurde von Washington erfunden, um Länder zu destabilisieren und Regierungen zu stürzen.

Ab 1985 erfolgten die Reformen in der Sowjetunion und 1991 löste sich die UdSSR als Staat auf. Die DDR sah dann auch das Ende und Generalsekretär Michail Gorbatschow wurde für die Perestroika (Umbau, Umgestaltung, Umstrukturierung) und der Möglichkeit der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten vom Westen in den Himmel gelobt.

Was wenige wissen, es war der böse Josef Stalin, der übrigens gar kein Russe war sondern Georgier, der am 10. März 1952 eine Wiedervereinigung Deutschlands den Westalliierten angeboten hat. Voraussetzung, das vereinigte Deutschland müsste neutral sein. Für die US-Marionette Adenauer war aber eine Wiedervereinigung nur bei gelungener Westintegration denkbar.

Die Westalliierten wollten keine Neutralität, sondern die Deutschen sollten "frei darüber entscheiden dürfen", welchen Bündnissen sie beitreten möchten (lach). So blieben beide Teile Deutschlands besetzt und ganz Deutschland bis heute. Die Deutschen hätten aber ihre Besatzer mit der Neutralität kurz nach dem Krieg ab 1952 loswerden können.

Deshalb nenne ich Adenauer einen Verräter, den grössten deutschen Landesverräter überhaupt!!!

Er hat mit der Westanbindung in seiner Ära vom 20. September 1949 bis 15. Oktober 1963 als Kanzler so viel politischen Schaden angerichtet und Westdeutschland den Amis als Kolonie geschenkt. Er hat die Trennung Deutschlands verursacht und zementiert. Dazu noch die Wiederbewaffnung. Dabei waren bis zu zwei Drittel der westdeutschen Bevölkerung gegen eine neue Armee. So kam es 1955 zu massiven Protesten und Demonstrationen.

Die Österreicher haben es anders gemacht. 1954 hat Moskau bei der Berliner Aussenministerkonferenz Österreichs Neutralität verlangt. Darüber gab es mit allen vier Alliierten eingehende Gespräche. Schliesslich begaben sich Bundeskanzler Julius Raab, Vizekanzler Adolf Schärf, Aussenminister Leopold Figl und Staatssekretär Bruno Kreisky im Frühjahr 1955 zu Verhandlungen nach Moskau. Am 15. April 1955 wurde das Moskauer Memorandum unterzeichnet, indem Wien sich zur Neutralität verpflichtete. So wurde Österreich die vier Besatzungsmächte los.

Es war schön solange es andauerte, aber mit dem Beitritt zur EU am 1. Januar 1995 hat Österreich seine Neutralität verloren (steht nur noch auf dem Papier) und ist faktisch ein NATO-Mitglied. Gefragt ob sie das wollen wurden die Österreicher nie. Echte Demokratie und die EU sind ein totaler Widerspruch, sind nicht kompatibel, schliessen sich aus. So viel zu den "europäischen Werten", von denen die Politclowns so gerne immer reden.

Die Bürger der DDR wurden auch nie in einer Volksabstimmung gefragt, ob die DDR sich auflösen und in die BRD integriert werden soll. Alle Deutschen wurden nie gefragt, ob das vereinigte Deutschland weiter in der NATO verbleiben soll. Die Westalliierten machten es nämlich zur Bedingung, die sowjetischen Truppen müssen abziehen und die vergrösserte BRD in der NATO bleiben, sonst gebe es keine Wiedervereinigung. Noch eine Erpressung Washingtons. Demgemäss wurde in Art. 4 des Zwei-plus-Vier-Vertrages vom 12. September 1990 vereinbart:

"Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Demokratischen Republik und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken erklären, daß das vereinte Deutschland und die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken in vertraglicher Form die Bedingungen und die Dauer des Aufenthalts der sowjetischen Streitkräfte auf dem Gebiet der heutigen Deutschen Demokratischen Republik und Berlins sowie die Abwicklung des Abzugs dieser Streitkräfte regeln werden, der bis zum Ende des Jahres 1994 im Zusammenhang mit der Verwirklichung der Verpflichtungen der Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik, auf die sich Absatz 2 des Artikels 3 dieses Vertrags bezieht, vollzogen sein wird."

Die ehemaligen sowjetischen Truppen zogen dann auch wie vereinbart 1994 aus Ostdeutschland und aus ganz Osteuropa ab. Die US-Regierung hatte dabei Moskau versprochen, das hinterlassene Vakuum nicht militärisch zu füllen. Was passierte aber? Ein osteuropäisches Land nach dem anderen wurde in die EU und NATO einverleibt. Washington erweiterte seine Herrschaft über ganz Europa, vom Baltikum bis ins Schwarze Meer. Gleichzeitig wurde in den 1990-Jahren die Wirtschaft Russlands als Nachfolgestaat massiv von Washington untergraben. Dazu wurde der korrupte Boris Jelzin benutzt, der erste Präsident Russlands, den man mit 100 Mio Dollar gekauft hatte.

Die amerikanischen Wirtschaftsberater (Heuschrecken) kamen ins Land und innerhalb weniger Jahre fiel der Lebensstandard der Russen um 90 Prozent. Sie bekamen die bekannte westliche Schocktherapie der Privatisierung zu spüren. Ziel war es, Russland in ein schwaches Land zu verwandeln, dass seine enormen Rohstoffvorräte durch den Westen ausplündern lässt.

Erst als Wladimir Putin 2000 zum Präsidenten gewählt wurde, änderte und verbesserte sich die Lage. Er räumte den Laden auf, salopp gesagt, entfernte die Landesverräter aus den Ämtern, enteignete die Oligarchen, die sich am russischen Volk durch Betrug, Diebstahl und Mord bereichert hatten, brachte die Wirtschaft wieder in Gang und gab den Russen ihr Selbstvertrauen zurück und eine Perspektive für die Zukunft.

Deshalb wird er vom Westen so extrem verteufelt und von den Medien zu jeder Gelegenheit mit Dreck beworfen. Warum? Weil er den Plan Washingtons zur Weltbeherrschung durchkreuzt hat. Jetzt führt Washington die gleiche aggressive Politik wie gegen Russland auch gegen China aus. Obama ist kein Friedensengel, sondern ein ganz schlimmer Kriegshetzer, nur er verkauft sich besser als Schwarzer.

Was ich mit dieser kurzen Geschichtsstunde aufzeigen will, ist das Verhaltensmuster der amerikanischen Aussenpolitik über die letzten 70 Jahre seit Ende des II. Weltkriegs bis heute. Bis auf die Ausnahme Kennedy, den man beseitigt hat, waren alle Präsidenten seit Truman bis Obama kriegerisch gegen die Sowjetunion und dann Russland eingestellt. Obama ist in Wirklichkeit Bush Version 2.

Der ehemalige Pressesprecher von George W. Bush, Ari Fleischer, sagte 2013, die zweite Amtszeit von Obama ist in Wahrheit die 4. Amtszeit der Bush-Regierung. "Drohnenagriffe in zig Ländern, weltweites Abhören, Geheimgefängnisse, Renditions, Militärkommissionen. Obama führt die 4. Amtszeit von Bush aus, dabei hat er Bush wegen der Verletzung der Verfassung angegriffen", sagte Fleischer.

Die Kriege in Afghanistan und Irak sind immer noch nicht beendet, obwohl er es versprochen hatte. Im Gegenteil, Obama hat neue Kriege gegen Libyen und Syrien befohlen, Länder die auch völlig zerstört sind und eine Flüchtlingswelle deswegen nach Europa rollt. Dann der gewaltsame Umsturz in der Ukraine, die Sanktionen gegen Russland und die aktuelle Aufrüstung der NATO in Osteuropa, unmittelbar an der russischen Grenze.

Das Pentagon und überhaupt das amerikanische Militär unter Obama redet nur noch davon, Russland stelle dir grösste Gefahr für die Sicherheit der Vereinigten Staaten dar, die gleiche kriegerische Rhetorik wie ab 1945. Der Kalte Krieg war nie zu Ende, sondern erlebt ganz neue und verstärkte Unterstützung, bis hin zur Hysterie. Washington provoziert Moskau bei jeder Gelegenheit und verbreitet Lügen über die "bösen Russen" wie schon immer.

Es ist doch lächerlich und die Lüge über eine russische Bedrohung so durchschaubar. Die USA haben 800 Militärbasen in 120 Ländern weltweit. Die USA geben 20 Mal mehr Geld für das Militär aus wie Russland. Das ist wie wenn eine Elefant sagt, es hat Angst vor einer Maus. Obwohl Russland keine Maus ist, sondern sich sehr gut verteidigen kann. Und Amerika ist kein Elefant sondern ein Papiertiger. Zu was das russische Militär fähig ist, haben wir aktuell in Syrien gesehen. 

Der Kalte Krieg soll zu einem heissen werden, wenn man die Aussagen der US-Generäle sich anhört. Amerikas europäisches Kommando (EUCOM) muss sich verändern, hat General Philip Breedlove ausgerufen. Das Hauptquartier in Stuttgart soll wieder zu einer Kriegsplanung zurückkehren, eine Eigenschaft die verloren gegangen ist. Er will damit ein Signal der Abschreckung nach Russland senden. NATO entsendet deswegen auch 4'000 Soldaten an die russische Grenze nach Polen und den baltischen Staaten.

"Ich bin mir sehr sicher, EUCOM muss sich verändern", sagte Breedlove bei seinem letzten Interview vor seinem Abgang mit der Armee-Zeitung "Stars and Stripes". "Dieses Hauptquartier muss ein kriegsführendes Hauptquartier sein", sagte er.

Was die deutsche Bevölkerung nicht realisiert, Deutschland und speziell Stuttgart ist durch Breedloves drohende Aussage gegen Russland zum Nummer 1 Ziel einer russischen Vergeltung geworden. Die europäische Kommandozentrale des US-Militärs in Stuttgart wird als erstes mit einem Atomschlag ausradiert. Ein Blitz und halb Württemberg gibts nicht mehr, Porsche und Mercedes auch nicht.

Wäre doch ein guter Grund, die Amis aus Stuttgart mit einem Arschtritt nach Hause zu schicken!

Laut offiziellen Angaben des Pentagon waren im Jahre 2014 insgesamt 77'000 US-Soldaten in 12 europäischen Ländern stationiert. Die meisten davon in Deutschland.

Wer hat die EU überhaupt gewollt?

Interessant ist, durch die Brexit-Diskussion, dem Ausstieg von Grossbritannien aus der EU, sind ganz neue Erkenntnisse zu Tage gekommen, wer die EU ursprünglich gewollt hat. Dean Acheson, US-Aussenminister von 1949 bis 1953, war der Wegbereiter und Initiator für die Europäische Union. Die Truman-Regierung hat die Franzosen dazu gedrängt, einen modus vivendi mit Deutschland nach dem Krieg einzugehen, in dem sie gedroht hat, die Hilfe aus dem Marshall-Plan abzuschneiden.

Der Marshal Plan diente dazu, Westdeutschland als vollgefülltes Schaufenster gegenüber den Osten auszustatten, als politisches und wirtschaftliches "erfolgreiches" Gegenmodell, aber auch als Mittel zur Erpressung der eigenen "Freunde".

Trumans Motiv dabei war klar. Er wollte eine einheitliche Front gegen Stalin in Europa. Das US-Aussenministerium und die US-Geheimdienste finanzierten die Europäische Bewegung im Geheimen über Jahrzehnte. Sie drängten auch die Briten in das Projekt einer Union. Bereits 1950 gab es amerikanische Bestrebungen für eine europäische Zentralregierung, eine Kampagne die vom Chef des "American wartime Office of Strategic Services" (OSS), Vorgänger der CIA, angekurbelt wurde.

Die Tarnorganisation der CIA war das "American Committee for a United Europe" (ACUE). Das Amerikanische Komitee für ein vereintes Europa war eine 1948 gegründete US-Organisation zur Förderung eines "freien und vereinigten Europas". Es förderte ausserdem die Blockbildung in Westeuropa mit dem Ziel einer europäischen Integration gegen den Ostblock. Als Geschäftsführer trat der Chef der OSS auf, William Joseph Donovan, und sein Stellvertreter war Allen Dulles.

Allen Dulles war von 1953 bis 1961 einflussreicher Direktor der CIA und ein Mitglied der Warren-Kommission, welche die Ermordung von Präsident Kennedy untersuchte. Was für eine Farce, denn die Täter haben sich selber untersucht. Als CIA-Chef war er massgeblich für die Regierungsumstürze im Iran und in Guatemala, die Invasion in Kuba und den Mord an Patrice Lumumba, dem ersten demokratisch gewählten Regierungschefs des Kongos verantwortlich.

Die ACUE als Tarnorganisation wurde von der Ford Foundation, der Rockefeller-Stiftung und von regierungsnahen Unternehmensgruppen finanziert, also der Rüstungslobby. Ende der 1950er-Jahre war der ehemalige OSS-Offizier und Geschäftsführer der Ford Foundation, Paul Hoffman, zugleich Leiter des ACUE. Am Beratergremium war später der erste CIA-Direktor Walter Bedell Smith beteiligt.

Deswegen wurde auch die Bilderberg-Gruppe 1954 von Józef Retinger gegründet. Der Russlandhasser Retinger war während des Krieges Berater der polnischen Exilregierung in London. Nach dem Krieg wurde Retinger Generalsekretär der unter der Leitung des belgischen Premierministers Paul van Zeeland stehenden Economic League for European Cooperation (ELEC), aus der später die Europäische Bewegung hervorging.

Bei einer Amerika-Reise traf Retinger mit Adolf Berle, ein glühender Verfechter des amerikanischen Kapitalismus, und mit John Foster Dulles zusammen, US-Aussenminister, Bruder des CIA-Chefs Allen Dulles, welche zusammen die aggressive antisowjetische Politik ausgearbeitet und umgesetzt haben.

In der Folge erhielt die Europäische Bewegung beträchtliche finanzielle Zuwendungen sowohl von Seiten der US-Regierung/CIA als auch aus privaten Quellen über ACUE und andere Institutionen. 1952 legte Retinger sein Amt als Generalsekretär der Europäischen Bewegung nieder und gründete Bilderberg zusammen mit dem NAZI, SA, SS und NSDAP-Mitglied Prinz Bernhard der Niederlande, als Treffen der einflussreichen Personen aus Wirtschaft, Militär, Politik, Medien, Hochschulen und Adel, damit sie ihre Marschbefehle für die Umsetzung der NWO bekommen. .

Das heisst, die EU ist genauso ein Projekt der Amerikaner wie die NATO, und sie ist gegen Russland gerichtet. Es spielt also gar keine Rolle was die Deutschen, Franzosen oder Briten wollen oder gewollt haben, ob sie ihre Souveränität aufgeben wollten und stattdessen das Diktat aus Brüssel, die EU und NATO wurde auf amerikanischen Befehl durchgezogen und nur Politiker in die jeweiligen Regierungen gelassen, die dieses Projekt unterstützen (Transatlantik Brücke).

Das erklärt warum Obama gerade in England war und die Briten gewarnt hat, ja nicht aus der EU zu gehen, und es erklärt warum von Adenauer bis Merkel kein Kanzler im deutschen Interesse gehandelt hat, sondern nur fremdgesteuert für Washington tätig war und ist. Eine Verständigung oder Kooperation oder sogar ein Bündnis zwischen Deutschland und Russland, was völlig natürlich und für beide Seite sehr nützlich wäre, muss unter allen Umständen verhindert werden.

Deshalb der Kalte Krieg, damals wie heute!

Damit ist meine geschichtliche Trilogie beendet.

Vorhergehende Artikel:
Wer hat den II. WK wirklich gewonnen?
Weshalb kapitulierte das japanische Kaiserreich?

Weshalb kapitulierte das japanische Kaiserreich?

von Freeman am Samstag, 30. April 2016 , unter | Kommentare (24)



Die Amerikaner glauben, und so wird es ihnen in der Geschichtsstunde bis heute gelehrt, der Abwurf der Atombomben über Japan war ein heroischer Akt, war gut und notwendig, um den Krieg gegen Japan schneller zu beenden und um amerikanische Soldatenleben zu retten. Ausserdem hat Amerika ganz alleine Japan besiegt. Diese Begründung stimmt militärisch nicht. Denn die Amerikaner hatten bereits die meisten japanischen Städte mit konventionellen Bomben völlig zerstört. Sie hatten der japanischen Führung dadurch bereits signalisiert, sie können japanische Städte vernichten. Die fürchterlichen Feuerstürme in den aus Holzhäusern bestehenden Städte töteten hunderttausende Zivilisten. Das war für sich schon ein gigantisches Kriegsverbrechen, die Atombomben sowieso.


Der Einsatz von Atombomben gegen die Städte Hiroshima und Nagasaki, die gar keine militärischen Ziele darstellten, hat nicht Japan zur Kapitulation motiviert. Es befanden sich gar keine US-Soldaten auf der japanischen Hauptinsel. Tatsächlich war es der Angriff der Sowjetarmee am 9. August 1945 in der Mandschurei und auf den Kurilen, zwei Tage nach dem die Bombe über Hiroshima explodierte. In der Mandschurei befanden sich nämlich fast 1 Million japanische Soldaten der Kwantung-Armee, im nordchinesischen Gebiet, dass 1931 von Japan erobert und besetzt wurde. Japan führte vor dem II. Weltkrieg ab 1937 einen Krieg gegen China und hatte dabei grosse Teile erobert, wie auch vorher die ganze Halbinsel Korea.

Die Sowjetunion hatte bereits 1939 die japanische Armee entscheidend in der Schlacht am Chalchin-Gol besiegt. Das war der Grund, warum Japan die Sowjetunion im Osten als Mitglied der Achsenmächte (Berlin-Rom-Tokyo) nicht angegriffen hat, gleichzeitig mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941, sondern südlich nach Asien eindrang. Mit der Schlacht am Chalchin-Gol wurden die Expansionspläne Japans in Richtung Sowjetunion gestoppt. Dabei sollte der Einfluss der Sowjetunion auf die Mongolische Volksrepublik beseitigt und das Land dem japanischen Einfluss unterworfen werden.

Der Eintritt der Sowjetunion in den Krieg gegen Japan und die totale Vernichtung der Kwantung-Armee, war der entscheidende Faktor, der die japanische Regierung zur bedingungslosen Kapitulation veranlasste. Die Alliierten hatten nämlich an der Teheran-Konferenz vom November 1943 und der Jalta-Konferenz im Februar 1945 vereinbart, die Sowjetunion würde genau drei Monate nach Beendigung des Krieges in Europa, dem Krieg gegen Japan beitreten. Nazi-Deutschland kapitulierte am 8. Mai um 23:01 (9.Mai nach Moskauer Zeit) und der Angriff der Roten Armee begann am 9. August.


Die Sowjets griffen mit 1,58 Millionen Soldaten, 27'086 Artilleriegeschütze, 1,152 Raketenwerfern, 5'556 Panzern und 3'721 Flugzeugen die Japaner an. Mit einer doppelten Zangenbewegung wurden die japanischen Truppen in einem Gebiet eingekreist, das grösser war als der Kriegsschauplatz von Westeuropa. Sowjetische Luftlandetruppen eroberten Flugplätze und das Zentrum von Städten, als Vorbereitung für die vordringenden Bodentruppen. Flugzeuge warfen Treibstoff zu den vorpreschenden motorisierten Kampfverbänden ab.

Der japanische Gegner hatte 983'000 Soldaten, 5'360 Artilleriegeschütze, 1'115 Panzer, 1'800 Flugzeuge und 1'215 Fahrzeuge. Dazu kamen 170'000 Soldaten plus 44'000 des Marionettenregimes Manchuko und Mengjiang auf japanischer Seite. Insgesamt kämpfte die Rote Armee gegen fast 1,2 Millionen Soldaten.

Folgende Bilder zeigen wie Soldaten der Roten Armee gegen die Japaner kämpfen, in eine chinesische Stadt einmarschieren und wie japanische Soldaten sich der Roten Armee ergeben:






Nach nur einer Woche war die japanische Armee in der Mandschurei praktisch besiegt. Am 15. August verkündete Japans Kaiser Hirohito über Radio, er hätte die Regierung angewiesen, die Bedingungen der Potsdamer Deklaration zu akzeptieren, also die Kapitulation. Am 20. August war die japanische Armee völlig aufgerieben und die Kampfhandlungen endeten. Die Mandschurei, Innermongolien und ein Grossteil von Korea waren von der japanischen Besatzung und Herrschaft befreit. Wie mit den Amerikanern vereinbart, stoppte die Rote Armee ihren südlichen Vormarsch am 38. Parallel in Korea.

Sowjetische Soldaten treffen amerikanische
Soldaten in Soul, Korea 1945

Am 2. September 1945 kapitulierte offiziell das Kaiserreich Japan und erst dann haben amerikanische Soldaten den Boden der japanischen Hauptinsel betreten. Bis dahin fanden die Kämpfe zwischen den USA und Japan hauptsächlich auf dem Meer mit Kriegsschiffen statt oder auf den von den Japanern eroberten Inseln und Territorien im Pazifik. Die erste Eroberung von japanischen Territorium durch amerikanische Truppen gelang erst am 30. Juni 1945 mit der Invasion von Okinawa, die aber immer noch fernab von der japanischen Hauptinsel lag.


Die amerikanische Geschichtsschreibung behauptet, Japan kapitulierte, weil die USA zwei Atombomben abgeworfen haben, was auch als Lehrmeinung übernommen wurde. Genaue Geschichtsforschung ergibt aber was anderes. Die Atombomben waren nicht der entscheidende Grund. Die japanische Militärführung war völlig schockiert, wie schnell und vernichtend die Sowjets auf dem Festland einen Sieg über die japanische Armee errungen hatten.

Die Amerikaner benötigten DREI Monate, um die 119'000 japanischen Verteidiger von Okinawa mit einer Übermacht von 600'000 Soldaten zu besiegen, vom 1. April bis 30. Juni. Die Sowjets vernichteten die 1,2 Millionen Mann starke japanische Armee in der Mandschurei in nur 11 Tagen, vom 9. bis 20. August!

Die Militärführung Japans sah keine Möglichkeit mehr, die japanische Hauptinsel vor einer sowjetischen Invasion zu schützen und gaben auf. Denn bis zum 18. August hatte die Rote Armee bereits mehrere amphibische Landungen als Vorbereitung für den Vorstoss von Bodentruppen durchgeführt. Drei im Norden von Korea, eine auf der Insel Sakhalin und eine auf der Insel Chishima. Die Sowjets waren damit vorbereitet, in das Kerngebiet von Japan selber einzudringen.

Die Sowjetarmee war in der Lage ganz Korea zu besetzen, hielt sich aber an die mit Washington vereinbarte Teilung von Korea. Amerikanische Truppen landeten erst am 8. September nach der Kapitulation Japans in Korea und besetzten den Süden der Halbinsel, nachdem die Sowjets bereits die japanische Besatzungstruppen besiegt hatten.

Am 9. September 1945 kapitulierte dann auch die japanische China-Armee mit etwa einer Million Mann in Nanjing gegenüber den Nationalchinesen unter Chiang Kai-shek. Die japanischen Streitkräfte in Südost-Asien kapitulierten erst am 12. September 1945 in Singapur gegenüber den alliierten Streitkräften unter Lord Louis Mountbatten.

Damit war der Zweite Weltkrieg beendet.

Warum haben die Amerikaner die Atombombe als Siegesgrund in den Vordergrund gestellt? Weil sie damit vor der immensen Zerstörung und verheerenden Folgen der neuen Waffe ablenken wollten. Was Präsident Truman befohlen hatte, war ganz klar ein ungeheuerliches Kriegsverbrechen, hunderttausende ahnungslose Zivilisten aus heiterem Himmel mit einem Atomblitz verdampfen zu lassen. Überhaupt der erste und bisher einzige Einsatz einer Atomwaffe.


Stellen wir uns vor, Nazi-Deutschland hätte zuerst die Atombombe entwickelt und gegen London oder sogar New York eingesetzt, was ja mit mehr Zeit durchaus möglich gewesen wäre, wie schockiert, empörend und verurteilend hätte die Weltgemeinschaft reagiert? Es wäre zum abscheulichsten und grössten Verbrechen aller Zeiten erklärt worden und das völlig zurecht!

Aber weil Amerika sich zum Sieger über Japan aufspielte, wurde dieses Verbrechen gegen die Menschheit schöngeredet und als gerechtfertigt hingestellt. Der entscheidende sowjetische Beitrag zur Kapitulation Japans, mit der grössten Niederlage der japanischen Armee in der Mandschurei, wurde nicht erwähnt und wissen die meisten gar nicht.

Die Amerikaner dominieren die Meinungsbildung im Westen und schreiben deshalb die Geschichte, ihre Version der Geschichte.

Der wirkliche Grund für den Abwurf der Atombomben war ein anderer, den ich im nächsten Artikel erkläre: Wieso kam es zum Kalten Krieg?

Vorhergehender Artikel: Wer hat den II. WK wirklich gewonnen?

Wer hat den II. WK wirklich gewonnen?

von Freeman am Freitag, 29. April 2016 , unter | Kommentare (47)



Einer meiner grössten Leidenschaften ist die Geschichte. Egal ob die vor 2000 Jahren oder die des letzten Jahrhunderts. Die wirkliche und wahre Geschichte, nicht die, die uns in den Schulen, in den Universitäten und durch die Medien erzählt wird. Diese ist sowieso entweder lückenhaft oder einseitig oder völlig falsch. Denn, Geschichte besteht aus den Lügen, auf die sich die Historiker geeinigt haben. Heute will ich das Thema - Ende des II. Weltkriegs - behandeln, denn darüber gibt es die grössten Mythen und Märchen. Dabei will ich drei Abschnitte erklären. Wer hat den Krieg in Europa gewonnen? Weshalb kapitulierte das japanische Kaiserreich wirklich? Wieso kam es zum Kalten Krieg?


Warum ist es wichtig, den tatsächlichen Ablauf der Geschichte zu kennen? Zuerst mal ist es kriminell, die Geschichte zu fälschen und Lügen über was in der Vergangenheit passiert ist zu verbreiten. Zweitens, man versteht nur warum die Welt so ist wie sie ist, wenn man die wahre Geschichte kennt. Und Drittens, finde ich die Weisheit von Orwell absolut richtig: „Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft: wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit." Es geht also um Kontrolle und Manipulation der Menschen.

Orwells Aussage symbolisiert das System, mit dem die Elite die Menschen beherrscht. Genau wie in seinem Buch 1984, gibt es auch in unserer realen Welt keine Geschichtsschreibung, die unverfälscht existiert. Das Ministerium für Wahrheit gibt es wirklich und es sind hunderttausende Arbeiter tagtäglich damit beschäftigt, die Vergangenheit an die Gegenwart anzupassen. Aber nicht nur wird die Aufzeichnung der Vergangenheit geändert, sondern auch Texte, die Autoren mal geschrieben haben. Diese werden dem Zeitgeist angepasst und mit politischer Korrektheit bereinigt.

Ich finde es unerträglich, wie gerade die jüngste Geschichte uns Erwachsenen und unserer Jugend erzählt wird. Es gibt wirklich nicht wichtigeres, als den echten Ablauf der vergangenen Ereignisse zu kennen. Nicht das Märchen der sogenannten westlichen Siegermächte, weil der Sieger die Geschichte schreibt. Aus dieser falschen Geschichtsschreibung ergeben sich nämlich bestimmte Meinungen und Handlungen, die ebenfalls falsch sind. Wir wissen zum Beispiel, Spielfilme haben fast nichts mit der Wahrheit zu tun, dabei üben die bewegten Bilder eine sehr grossen Einfluss aus.

Eigentlich haben wir zwei Probleme, was das Wissen über die Geschichte betrifft. Einen völligen Mangel an Wissen, denn viele Menschen wissen gar nichts. Oder sie wissen etwas, aber es ist falsch. Zum Beispiel über den II. Weltkrieg. Es wird das Märchen erzählt, die Vereinigten Staaten haben den Krieg in Europa gewonnen. Egal was man liest, hört oder sieht, Amerika ist der Sieger. Die Filme und Reportage zeigen nur US-Soldaten als "Befreier". Dabei, jeder der die Geschichte wirklich unvoreingenommen studiert hat weiss, die Sowjetunion hat den Krieg in Europa gewonnen.

Darüber hört man fast nichts, obwohl diese Tatsache ganz einfach zu beweisen ist. Die britischen und amerikanischen Streitkräfte in Westeuropa waren zusammen mit 20 Divisionen der deutschen Wehrmacht konfrontiert. Nur 20!!! Im Osten kämpfte die Sowjetarmee gegen 200 Divisionen der Wehrmacht. Das heisst, rein zahlenmässig an Gegnern hat die Sowjetunion 90 Prozent des Krieges geführt und damit enorm zum Sieg beigetragen. Sogar Churchill hat zugeben, es war die Rote Armee „die der Nazi-Kriegsmaschine die Eingeweide rausgerissen hat“.

Hier eine weitere Zahl, die den Einsatz und das Opfer zeigt. Die Sowjetunion hatte 20 bis 26 Millionen Kriegstote zu beklagen. Die Amerikaner und Briten 300'000. Auf deutscher Seite, alleine nur von Juli bis November 1944 hatte das Ostheer rund 1,2 Millionen Soldaten verloren.

Das heisst für mich im Umkehrschluss, wenn Nazi-Deutschland nicht 90 Prozent seiner Kriegsmaschine im Osten eingesetzt hätte, wenn diese frei gewesen wäre, um im Westen zu kämpfen, dann hätten die Briten und Amerikaner absolut null Chancen gehabt, einen einzigen Fuss auf europäischen Boden zu stellen. Die Invasionen in Sizilien und an der Normandie hätte man mit Leichtigkeit abwehren können oder hätten gar nicht stattgefunden, da Nordafrika und England selber sowieso von der Wehrmacht besetzt gewesen wären.

Es wäre dann auch nicht zum Bombenkrieg der Alliierten gekommen, der von der britischen Insel aus geführt wurde und die deutsche Rüstungsindustrie schwer beschädigte. Die Nazis hätten in Ruhe ihre „Wunderwaffen“ entwickelt und in Massen produziert, wie V2 und Düsenjäger, plus die Atombombe, und sogar die Ostküste der Vereinigten Staaten mit den Transatlantikbombern ausradieren können. Nur durch den immensen Einsatz der Sowjetarmee wurde all dies verhindert.

Die Sowjets haben der „unbesiegbaren“ deutschen Wehrmacht so eine vernichtende Niederlage verpasst, ganze Armeen wurden eingekesselt und aufgerieben, Millionen an Gefangene gemacht. Die Schlacht um Stalingrad war dabei ein eher kleines Kapitel, obwohl von den Historikern als DIE WENDE bezeichnet. Viel vernichtender war die Operation Bagration, die Grossoffensive der Roten Armee gegen die Heeresgruppe Mitte, die am 22. Juni 1944 begann, mit dem Angriff von vier sowjetischen Fronten.

Diese führte zum vollständigen Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte und dem Verlust von 28 Divisionen der Wehrmacht. Sie gilt als die schwerste und verlustreichste Niederlage der deutschen Militärgeschichte. Die Operation Bagration trug nicht nur entscheidend zur deutschen Kriegsniederlage bei, sondern beeinflusste nachhaltig die politische Entwicklung. Die deutsche Niederlage wurde nun endgültig unausweichlich; die Hoffnungen der Wehrmacht, die Rote Armee wenigstens zu einem Verhandlungsfrieden zwingen zu können, verschwanden.

Die katastrophalen Rückschläge an der Ostfront veranlasste die Gruppe um Graf von Staufenberg am 20. Juli 1944 den Staatsstreich gegen Hitler zu wagen. Nur, es war viel zu spät und ausserdem misslang das Bombenattentat. Roosevelt, Churchill und Stalin wären sowieso nicht auf den Vorschlag eines Waffenstillstandes einer neuen Reichsregierung ohne Hitler eingegangen. Dafür war der Zug schon längst abgefahren. Nur eine totale Kapitulation wollten die Alliierten akzeptieren.

Die grosse Winteroffensive der Roten Armee, die sich Mitte Januar 1945 auf einer Frontbreite von 700 Kilometern von der Memel bis zu den Karpaten entfaltete, rollte unaufhaltsam in westlicher Richtung. Bis zum 1. Februar -- innerhalb von 18 Angriffstagen -- stiessen die Sowjet-Truppen an der Mittelfront bis zu 300 Kilometer vor. Der Widerstand der Wehrmacht brach dann nach und nach ein, bis die Rote Armee das Reichsgebiet erreichte, Oberschlesien und Ostpreussen eroberte. Am 16. April begann die entscheidende Schlacht der Roten Armee um Berlin.

Am 25. April trafen sich Amerikaner und Russen an der Elbe bei Torgau -- auch der russische Ring um Berlin schloss sich an diesem Tag. Am 30. April 1945 beging Hitler Selbstmord. Das zur „Festung“ erklärte Berlin unter General Helmuth Weidling kapitulierte am 2. Mai gegenüber der Roten Armee, nachdem sich die Regierung Dönitz nach Schleswig-Holstein abgesetzt hatte.

Am 7. Mai 1945 wurde im Obersten Hauptquartier der Alliierten Expeditionsstreitkräfte in Reims die bedingungslose Kapitulation unterzeichnet und trat am 8. Mai um 23:01 Uhr MEZ in Kraft. Die Kapitulationserklärung wurde in Berlin-Karlshorst im Hauptquartier der sowjetischen 5. Armee am 8. Mai wiederholt, bereits 9. Mai nach Moskauer Zeit. Deshalb findet seitdem die Siegesfeier mit einer Militärparade in Moskau am 9. Mai statt.

Ganz klar, es war die Sowjetunion, die massgeblich zum Sieg über Hitler-Deutschland beigetragen hat. Ohne den gigantischen Einsatz und den zahllosen Opfern, wäre es nie zur Kapitulation gekommen und Europa würde ganz anders aussehen. Uns wird aber das Märchen erzählt, die Amerikaner hätten praktisch alleine den Krieg in Europa gewonnen. So haben sie sich auch danach dargestellt, sich so aufgespielt und die amerikanische Bevölkerung glaubt es bis heute.

Dass die Sowjets die meiste Kriegslast getragen haben, wird unter dem Tisch gekehrt, weil es nicht in das Feindbild passt, eine Geschichtsfälschung, die bis heute gegenüber Russland anhält. Denn kaum war Nazi-Deutschland besiegt, drehten die westlichen Alliierten den Spiess um und die Sowjetunion wurde zum neuen Feind erklärt.

Es gab sogar die Meinung in US-Militärkreisen, jetzt wo die US-Armee sich in grosser Zahl in Europa befindet, zusammen mit der ehemaligen Wehrmacht gegen die Sowjetunion vorzugehen. Ausserdem hatten die USA als einzige zu diesem Zeitpunkt die Atombombe und die Sowjets noch nicht. Diesen "Vorteil" wollte man nutzen.

Im nächsten Artikel erkläre ich: Weshalb kapitulierte das japanische Kaiserreich wirklich?

Snowden - der Film

von Freeman am Mittwoch, 27. April 2016 , unter , | Kommentare (14)



Der bekannte Regisseur Oliver Stone hat die Geschichte über den NSA-Whistleblower Edward Snowden verfilmt. Joseph Gordon-Levitt spielt als Titelrolle Edward Snowden. Der Film erzählt wie Snowden zur CIA und zur NSA kam, welche Aufgaben er in den Geheimdiensten zugeteilt bekam, wie er erkannte, was dort passiert falsch ist und er deshalb den Entschluss fasste, mit Beweisen über die totale Ausspähung der Menschheit an die Öffentlichkeit zu gehen. Diese Enthüllung über die Massenüberwachung löste das weltweite Bewusstsein aus, wie umfangreich die Kommunikation von den USA ausspioniert wird, was ein massive Verletzung der Privatsphäre bedeutet. Seine Enthüllung machte ihn in den Augen des US-Regimes zu einem der meistgesuchten Männer der Welt.


Um sich zu schützen flog er von seinem Wohnort Hawaii nach Hong Kong und hat dort tausende geheime Dokumente an Journalisten weitergegeben, welche diese dann veröffentlichten. Danach flog er nach Moskau, um von dort nach Südamerika zu gelangen. Aber weil in der Zwischenzeit seine Flucht bekannt wurde, hat die US-Regierung seinen Pass annulliert. Ohne gültigen Pass blieb er im Transitbereich des Flughafens hängen. Er hat sich dann entschieden, in Russland Asyl zu beantragen, da er realisierte, kein westliches Land wird ihn aufnehmen, denn sie sind feige und würden Washingtons Druck ihn ausliefern sofort nachkommen, wo ihn die Todesstrafe droht. Seitdem lebt Edward Snowden in Russland, denn Präsident Putin ist der einzige Staatsführer, der den Mut hat, Nein gegenüber Washington zu sagen.

Oliver Stone hat einen Grossteil der Filmaufnahmen in den Bavaria Studios München gemacht. Zudem wurde an Originalschauplätzen in Hong Kong und in den USA gedreht. Der Film wird ab 16. September in die Kinos kommen und Nicolas Cage spielt auch eine Rolle darin.

Hier der offizielle Trailer zum Film:



Oliver Stone erzählt bei einer Pressekonferenz, warum er Snowden einen Helden findet:




Ein Buch das ich empfehlen kann: "Amerikas ungeschriebene Geschichte" von Oliver Stone und Peter Kuznick

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Passend zu diesem Thema, Gerhard Schindler, der Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes (BND), soll abgelöst und durch Bruno Kahl ersetzt werden. Schindler war zwar vor etwa einem Jahr in Bedrängnis geraten, nachdem herausgekommen war, dass der BND in seiner Abhörstation in Bad Aibling Suchbegriffe der amerikanischen NSA eingesetzt hatte, mit denen europäische Verbündete ausspioniert worden waren. Aber es sah lange Zeit so aus, als ob Schindler die Affäre durchstehen würde. Über die Gründe der Ablösung herrscht Schweigen im BRD-Regime.

Der Apfel ist faul - Apple verliert massiv Umsatz

von Freeman am , unter , | Kommentare (9)



Die Berichte über die Zahlen des ersten Quartals 2016 der amerikanischen Konzerne sind eingetroffen und sie verheissen nichts gutes. Am Dienstag hat Apple die Finanzwelt mit einem Umsatzverlust von 7,4 Milliarden Dollar schockiert. Das ist ein erstaunlicher Absturz und ist der erste den Apple im Jahresvergleich seit 2003 zu verzeichnen hat. Die Finanzexperten haben einen Rückgang erwartet, aber nicht in dieser Grössenordnung. Bereits vergangene Woche haben wir erfahren, Google und Microsoft haben ihre Umsatzziele für das erste Quartal nicht erreicht. Jetzt sind sogar die Vorzeigeunternehmen und grössten amerikanischen Tech-Firmen betroffen. Wie von mir schon länger vorhergesagt, die US-Wirtschaft und auch die Weltwirtschaft verzeichnen einen dramatischen Rückgang.


Bisher war Apple ein Fels in der Brandung und hat auch bei der letzten Rezession keinen grossen Umsatzrückgang erleben müssen. Aber jetzt ist alles anders. Der Hype und die Party ist vorbei. Apple meldete nur 50,6 Milliarden Dollar Umsatz für das erste Quartal 2016 im Vergleich zum gleichen Zeitraum vergangenes Jahr von 58 Milliarden. Dieser Rückgang hat viele Leute aus ihrer Traumwelt aufschrecken lassen. Der weltweite Wirtschaftsrückgang zeigt sich an den Verkaufszahlen des iPhone. Im ersten Quartal hat Apple 16 Prozent weniger iPhones verkauft als im ersten Quartal 2015. Es handelt sich um den ersten Verkaufsrückgang von iPhones überhaupt.

Als die Meldung über diese schlechten Zahlen die Märkte traf, verlor die Aktie von Apple sofort massiv an Wert. Laut einer Berechnung hat Apple 43 Milliarden Dollar an Marktwert seit der Ankündigung von schlechten Zahlen verloren. Ähnlich erging es den Aktien von Twitter, nachdem die High-Tech-Firma enttäuschende Zahlen verkündete. Bisher hat Twitter gar keine Gewinne erwirtschaften können und verbrennt Geld wie verrückt. Aber es sind nicht nur die IT-Konzerne denen es schlecht geht, auch die Hersteller von Konsumware sind betroffen. So hat zum Beispiel Whirpool, einer der grössten Hersteller von Haushaltsgeräten, einen Umsatzrückgang von sagenhaften fast 30 Prozent im ersten Quartal erlebt.

Offensichtlich haben die Konsumenten kein Geld sich neue Geräte anzuschaffen, weltweit und nicht nur in den USA. Man sieht es auch an den sehr tiefen Frachtraten und an den Rohstoffpreisen, die Weltwirtschaft geht massiv zu zurück und die nächste globale Wirtschaftskrise steht bereits vor der Tür. Gleichzeitig läuft aber Barack Obama herum, wie gerade in Hannover während der Messe, und verkündet, er hätte die Welt vor einer Krise gerettet. Er behauptete sogar, unsere Welt durchlebt die friedlichste Zeit ihrer Geschichte. Es gebe zwar nach wie vor viel Leid und Kummer, aber die Menschen hätten das Glück, dass sie in nie da gewesenem Wohlstand und Frieden leben könnten.

Als ich seine Worte hörte habe ich mich mit Kopfschütteln gefragt, auf welchem Planeten lebt dieser Typ? Der lügt doch wie gedruckt. Genau das Gegenteil ist der Fall. So viele Kriege und Konflikte, so viel Zerstörung und Elend, so viele Menschen in Not und deshalb auf der Flucht, gab es schon ewig nicht mehr. Wo man hinschaut, ob Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen, überall herrscht Krieg. Oder was ist mit der Ukraine? Seitdem vom Westen inszenierten gewaltsamen Putsch versinkt das Land in totale Armut und Chaos. Auch die südeuropäischen Länder haben durch die Eurokrise ihren Wohlstand verloren. Fragen wir doch die Griechen, wie gutes es ihnen geht?

In Frankreich finden jeden Tag gewaltsame Demonstrationen wegen der Verschlechterung der Einkommenssituation statt. Die Arbeitslosenzahlen haben einen Rekordwert erreicht. Obwohl die Zentralbanken weltweit die Zinsen auf Null reduziert haben, sogar ins Minus in einigen Ländern, und gleichzeitig Billionen drucken und verteilen, stottert der Wirtschaftsmotor. Sie haben ihr Pulver verschossen und trotzdem bringt es nichts. Das einzige was passiert ist, die Verschuldung ist noch extremer wie vorher und eine gigantische Superblase an Derivate hat sich gebildet. Die grösste Blase der Geschichte beginnt zu platzen, nur diesmal haben die Regierungen und Banker kein Rezept mehr, um den Zusammenbruch aufzuhalten.

Wegen der Null-Zins-Politik der EZB werden sowieso viele Banken und Sparkassen im Euroraum ihre Schalter schliessen müssen. Die sind schon länger massiv in der Krise. Dann laut neuester Studie der britischen Rowntree Foundation vegetieren 668'000 Haushalte in Grossbritannien unter dem Existenzminimum herum. Das sind 1,252 Millionen Menschen und davon 312'000 Kinder. Sie müssen zwischen "heating" and "eating" wählen, zwischen einer warmen Wohnung und Essen auf dem Tisch. Die Armut ist auch auf der britischen Insel enorm gestiegen. So viel zum Glück im "nie da gewesenen Wohlstand" in der EU.

Um von der bevorstehenden grossen Depression abzulenken werden Feinde im In- und Ausland erfunden, werden Bedrohungen an die Wand gemalt, wird aggressiv militärisch gegen Russland und China vorgegangen. Beim Minigipfel in Hannover mit Obama, Renzi, Cameron, Hollande und Merkel wurde von Deutschland gefordert, es soll sich stärker bei der militärischen Abschreckung gegen Russland engagieren. Die Bundeswehr soll sich signifikant an der geplanten Stationierung von NATO-Einheiten an der Ostgrenze zu Russland beteiligen. Obama erwartet demnach Truppen und Kriegsgerät für die NATO-Präsenz in den baltischen Staaten, Polen und Rumänien von Deutschland.

Gleichzeitig verlangte Obama, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen, was hauptsächlich der deutschen Exportindustrie schadet. Für was soll das gut sein? Doch nur um Russland noch mehr zu provozieren. Noch mehr militärisches Gerät und Soldaten nach Osten zu schicken hat doch nur einen Sinn, Washington will Krieg mit Russland. Und mit China, denn auch auf dieser Seite der Welt rüsten die USA massiv auf und fahren Kriegsgerät vor der Nase der Chinesen herum. US-Kriegsminister Ash Carter sagte, die US Navy wird verstärkt im chinesische Meer patrouillieren um "die Freiheit der Navigation" zu sichern.

Das ist die neueste Ausrede des Pentagon. Dabei geht es um Hegemonie und Weltbeherrschung und nicht um die "Freiheit der Navigation". Chinas Verteidigungsministerium sagte dazu: "Die Vereinigten Staaten militarisieren das Südchinesische Meer im Namen der Freiheit der Navigation und des Überflugs, bedrohen dabei die Souveränität und Sicherheit der Küstenländer und zerstört den Frieden und die Stabilität." Da die USA wirtschaftlich an der Wand stehen und am Ertrinken sind, schlagen sie militärisch wie wild um sich und nehmen eine Konfrontation mit Atommächten in Kauf.

Der neue designierte Kommandeur aller NATO-Streitkräfte in Europa, US-General Curtis Scarpotti, der Breedlove ablösen soll, sagte vor einer Senatsanhörung in Washington am vergangenen Donnerstag, Russland muss eine "starke, klare und einheitliche" Botschaft erhalten, was passieren wird, wenn ihre Flugzeuge die Linie überqueren, indem sie US-Kriegsschiffe und Flugzeuge gefährden, die legal operieren. Was er vergessen hat zu sagen, wo das US-Militär "legal" operiert, nämlich unmittelbar vor der Küste Russlands und den Marinebasen dort. Was haben die Amerikaner überhaupt in der Ostsee und im Schwarzen Meer zu suchen? Was haben sie vor der Küste Chinas zu suchen?

Offensichtlich wollen sie einen Konflikt auslösen, um dann wieder der Welt sagen zu können, schaut her, wir sind angegriffen worden. So wie damals im August 1964, als das Pentagon behauptete, nordvietnamesische Schnellboote hätten zwei US-amerikanische Kriegsschiffe mehrmals ohne Anlass im Golf von Tonkin vor der vietnamesischen Küste beschossen. Dabei war gar nichts passiert und der Vorfall frei erfunden. Präsident Johnson verkündete im TV dann diese Lüge über einen Angriff und begründete damit den Vietnamkrieg. Die bewusste Falschdarstellung wurde zum Durchsetzen ihres seit 1963 geplanten direkten Kriegseintritts benutzt.

Die Vereinigten Staaten brauchen immer einen Krieg. Ohne dem funktioniert ihre perverse Wirtschaft und Gesellschaft nicht. Seitdem es die USA gibt, seit dreihundert Jahren, gab es nur vier Jahre wo kein Krieg von Washington irgendwo auf der Welt geführt wurde, sonst in jedem Jahr!!! Praktisch alle wurden mit Lügen oder selbst inszenierten Angriffen begründet. Die False Flag von 9/11 und die nicht existierenden Massenvernichtungswaffen von Saddan Hussein sind nur einige Beispiele für erfundene Kriegsgründe. So lenkt man die amerikanische Bevölkerung von den wahren internen Problemen ab und hält sie in Dauerangst.

Viel zu lange hat das US-Regime und überhaupt die Finanzelite mit Hilfe der kontrollierten Medien die wahre wirtschaftliche Situation kaschiert und falsch dargestellt. Die ganzen Sprechpuppen und sogenannten Finanzexperten in der Presse und im TV sind doch nur bezahlte PR-Agenten, die alles rosig malen und die Menschen für dumm verkaufen. "Man kann alle Menschen für einige Zeit belügen. Einige Menschen kann man auch für alle Zeit belügen. Aber man kann nicht alle Menschen für alle Zeit belügen" - Abraham Lincoln. Die neuesten Zahlen von Apple und andere US-Konzerne zeigen die Wahrheit über den Zustand. Der Apfel ist faul!

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Interessant in diesem Zusammenhang ist folgendes: Wikipedia hat den Eintrag über alle verdeckten Umstürze der Vereinigten Staaten gelöscht. Diese Auflistung aller von der CIA durchgeführten "Regime Change" gab es seit 2009. Jetzt gibt es die Seite nicht mehr, nur noch im Archiv der Wayback Machine, wie unter diesem Link zu sehen. Wer will die kriminelle Geschichte der US-Geheimdienste und in welchen Ländern sie überall einen Putsch organisierten haben in einem schwarzen Loch verschwinden lassen?

Albright - Russland ist Bangladesch mit Raketen

von Freeman am Montag, 25. April 2016 , unter , | Kommentare (39)



Die ehemalige US-Aussenministerin und Massenmörderin (500'000 irakische Kinder) Madeleine Albright hat in einem Interview mit der österreichischen Zeitung "Die Presse" behauptet, "Putin hat den Nationalismus etabliert, um die Russen davon abzulenken, dass ihr Land bloss ein Bangladesch mit Raketen ist." Ja, so niedrig stufen die Verbrecher in Washington Russland ein, denn sie sind arrogant, leiden unter Selbstüberschätzung und haben keine Ahnung über die wirkliche Kraft und Fähigkeiten des grössten Landes der Welt. Dabei ähneln eher die Vereinigten Staaten einem Drittweltland, mit völlig verwahrloster und kaputter Infrastruktur. Das Land lebt nur noch von der Substanz und verlottert. Auch technologisch befindet sich die USA weit zurück und hält nur eine Fassade aufrecht, eine Hollywood-Fassade, bestehend aus einer künstlichen CGI-Illusion.

Nur in Filmen kann Amerika Menschen in den
Weltraum bringen. In der Realität nicht!

Ich finde es immer wieder lustig, welcher krasser Unterschied es zwischen dem gibt, wie Amerika sich in den Hollywood-Filmen darstellt, speziell in den Science-Fiction-Filmen, wo sie mit tollster futuristischer Technik durch den Weltraum fliegen, und was sie wirklich in der Realität können, also die NASA kann. Nämlich nicht viel, nicht mal einen Astronauten in die Erdumlauf bringen. Der letzte Start einer amerikanischen Raumfähre (Atlantis) erfolgte am 8. Juli 2011. Seitdem sitzen die NASA-Astronauten am Boden und müssen mit den Russen mitfliegen, wenn sie zur internationalen Raumstation hoch wollen. Sogar die US-Raketen nutzen keinen eigenen Raketenmotor, sondern die USA kaufen einen aus Russland. Wie der russische RD-180 Motor, der für die erste Stufe der amerikanischen Atlas V Rakete verwendet wird.

In Filmen wie der neue "The Martian" mit Matt Damon, fliegen die Amerikaner zum Planeten Mars, dabei schaffen sie es in der Wirklichkeit nicht mal alleine in den Erdorbit. Die Amerikaner leben in einer Fiktion über was sie in der Lage sind zu tun.

Was die Russen und die Chinesen ohne Probleme können, einen Menschen in den Weltraum zu transportieren, können die Amerikaner schon lange nicht mehr. Die Amis machen nur in ihren Kino-Filmen die tollsten Sachen im Weltraum, in Wirklichkeit aber sehr wenig. Es ist alles nur Schein und sie glauben ihrer eigenen Propaganda und den Bildern, die nur in einem Computer generiert werden, wie für Star Trek, Star Wars oder Avatar. Wenn sie aus den Kinos raus kommen, die ihnen eine Scheinwelt und Scheinfähigkeit vorgaukelt, befinden sie sich in der "Steinzeit" des Weltraumtransports. Auf der Erde fahren sie über Strassen voller Schlaglöcher und über Brücken, die bald zusammenbrechen, durch verlassene Wohnviertel und an leeren Fabriken vorbei, nach Hause zu ihre Bruchbuden, die beim nächsten Tornado wegfliegen.

Wer ist also hier wirklich das "Bangladesch mit Raketen?" Da hat Madeleine Albright ihr eigenes Land beschrieben, dass wohl das grösste Waffenarsenal der Welt besitzt, aber auf tönernen Füssen steht, völlig überschuldet ist, kaum was nützliches produziert und am zusammenbrechen ist.


Wie schlimm der Zustand der Grundversorgung in den USA ist, sieht man an der Wasserkrise in Flint, Michigan. Das Trinkwasser ist extrem mit Blei verseucht und bis zu 12'000 Kinder sind deshalb in ihrer Gesundheit gefährdet. Blei schädigt das zentrale und das periphere Nervensystem, beeinträchtigt die Blutbildung und führt zu Magen-Darm-Beschwerden und Nierenschäden.


Nur, Flint ist kein Einzelfall. Die Städte Grand Rapids, Jackson, Detroit, Saginaw, Muskegon, Holland und viele andere haben gefährliche Mengen an Blei im Trinkwasser. Der amerikanische Staat ist nicht in der Lage sauberes Trinkwasser für alle Menschen zu garantieren, typisch für ein Drittweltland. Statt das Problem zu beheben wird jeder verfolgt der das Problem aufzeigt. Michael Moore: "10 Sachen die sie euch über die Flint Wassertragödie nicht erklären, aber ich tue es".

Wie Rückständig die USA sind, sieht man am primitiven öffentlichen Verkehr, sieht man am völligen Mangel an Hochgeschwindigkeitszügen. Gibt es nicht. In Europa, Russland und Asien aber sehr viele. Als ich China besuchte und in Schanghai gelandet bin, stieg ich in den Transrapid und "schwebte" mit über 400 km/h ins Stadtzentrum. WOW!!! Was haben die USA zu bieten? Kaum ein Flughafen ist überhaupt an die Bahn angeschlossen. Russland und China haben sehr viel in den modernen Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnverkehr investiert. Ich fuhr auch mit dem Sapsan mit über 240 Sachen von Moskau nach St. Petersburg. Weitere Schnellstrecken befinden sich in Bau oder sind schon in Russland in Betrieb.


Wie technologisch fortschrittlich Russland ist und keineswegs mit Bangladesch vergleichbar, sieht man am Bau und jetzt Fertigstellung des neuen russischen Weltraumbahnhofs in der Amur-Region. Das Kosmodrom Wostotschny soll den auf kasachischem Gebiet liegenden alten Startplatz Baikonur ergänzen und die Abhängigkeit von Kasachstan verringern. Am 21. November 2007 unterzeichnete Präsident Wladimir Putin den Erlass zur Konstruktion des Weltraumbahnhofs. Für die erste Etappe stellt die russische Regierung schätzungsweise 6,3 Milliarden Euro bereit. Jetzt ist der neue Startplatz für Raketen praktisch fertig und am 12. April 2016 wurde der Weltraumbahnhof eröffnet. Der erste Start soll am 27. April mit einer Sojus-2.1a/Volga Rakete erfolgen, die ein Gammateleskop in den Weltraum bringt.


Gammateleskope sind Instrumente zum Empfangen und Messen der aus dem Weltall kommenden Gammastrahlung. Diese energiereichste elektromagnetische Strahlung geht bei Astronomischen Objekten v.a. von kernphysikalischen Prozessen, von extrem heissen Objekten (z.B. Supernovae) und bei starker Materiebeschleunigung durch Schwarze Löchern aus. Die Gammaastronomie ist der jüngste Forschungszweig der Astronomie und ist dabei, die gewaltigen Energieprozesse im Umkreis aktiver Galaxienkerne und bei Gammablitzen zu klären. Klingt nicht gerade danach, wie wenn die russische Weltraumforschung primitiv und rückständig wäre. Im Gegenteil, sie steht an vorderster Front. Überhaupt wird die Leistungsfähig der russische Wirtschaft und Forschung völlig vom Westen unterschätzt und gar nicht zur Kenntnis genommen.

Die westliche Propaganda verbreitet das Bild eines Landes, dass aus der Beschäftigung mit dem Kartoffelacker noch nicht herausgekommen ist. Wenn ich mir Satire-Sendungen im US-TV über Russland anschaue, werden fast immer rückständige Russen gezeigt (eine "Olga" mit Kopftuch) mit primitiver Ausdrucksweise. Darüber wird gelacht, weil man ja selber so intellektuell und allwissend ist. Dabei, stellt den Normalo-Amerikaner eine Frage über das eigene Land oder was auf der Welt los ist. Keine Ahnung und davon viel. Früher vor 9/11 war ich oft in den USA und einer der höchsten Feiertage ist "Independence Day". Auf meine Frage, wann, von wem oder von was wurden sie unabhängig, bekam ich entweder die Antwort: "weiss ich nicht" oder "von Columbus". Die wenigstens wissen, es war 1776 als Kolonie von der britischen Krone.

Was auch fast kein Amerikaner weiss, Russland nahm als erste Grossmacht diplomatische Beziehungen mit den neuen Vereinigten Staaten von Amerika auf und die Zarin Katharina die Grosse unterstützte die amerikanische Revolution zur Trennung und Unabhängigkeit von Grossbritannien. Obwohl die Briten ein totales Embargo gegen die Aufständischen in der nordamerikanischen Kolonie verhängten, wurde der Handel zwischen Russland und den Amerikanern aufrecht erhalten. Die Russen und die Kolonisten sahen sich als exzellente Handelspartner, obwohl sich Moskau offiziell neutral im Konflikt erklärte. Es ist sogar geschichtlich belegt, nur durch die direkte und indirekte Hilfe durch Russland, haben die Amerikaner mit ihrer Revolution die Freiheit erlangt und ihren Staat gründen können.

Da Hollywood nichts mehr einfällt, kommt
2016 der nächste "Independence Day" heraus

Auf die Frage über den "Independence Day" wird meistens nur auf den Science-Fiction-Film des deutschen Regisseurs Roland Emmerich aus dem Jahr 1996 verwiesen, auf den Kampf der "tapferen" Amerikaner gegen die Ausserirdischen, um sich selber und den Planeten zu retten. Überhaupt massen sich die Amerikaner immer an, für die ganze Welt zu sprechen, wie wenn die Erde ihnen exklusiv zur Ausbeutung gehört und alle anderen Völker sind ihre dummen Sklaven. Das meinen sie auch, denn sie haben die Einstellung, "wie kommt UNSER Öl unter arabischen Sand?" Deshalb führen sie auch ständig ihre Angriffskriege überall auf der Welt, nach dem Motto, "be nice to America, otherwise we will DEMOCRATISE you".

Diese Arroganz, allen sagen zu dürfen was sie tun sollen, sehen wir am jüngsten Besuch der britischen Insel durch Obama. Er hat den Briten eine "Wahlempfehlung" wegen dem baldigen Brexit-Referendum gegeben, sie sollen für einen Verbleib in der EU abstimmen, um dann gleich danach zu drohen, wenn nicht, dann wird ein unabhängiges Grossbritannien ganz hinten in der Schlange wegen Verhandlungen über neue Handelsbeziehungen stehen. Was gehen Obama die inneren Angelegenheiten der britischen Insel an? Was mischt er sich überhaupt ein und droht auch noch?

Man stelle es sich umgekehrt vor, ein ausländischer Staatsführer, wie zum Beispiel Wladimir Putin, würde in die USA reisen und dort laut verkünden, wen die Amerikaner als nächsten Präsidenten dieses Jahr im Herbst wählen sollen. Und wenn sie nicht den empfohlenen Kandidaten wählen, dann werden sie mit Handelsnachteilen bestraft. Aber genau so geht Washington in seiner Aussenpolitik vor. Alle Staaten werden als Kolonien betrachtet, denen man nach Belieben eine Amerika freundliche und Washington hörige Politik und Regierung aufzwingen kann.

Wer sich dagegen sträubt, wird mit einem Regimewechsel beglückt, wird als böse verteufelt, wird als Primitivling hingestellt und man macht sie mit Propagandalügen nieder, wie jetzt Albright es mit Russland macht. Russland mit Bangladesch zu vergleichen, ist nicht nur eine Unverschämtheit, es zeigt wie wenig Wissen die amerikanische politische Führung hat. Sie lebt mit falschen Cliches über alle anderen und in einer erfundenen Disney-Welt über sich selbst. Diese realitätsfremde Sichtweise führt unweigerlich zum Untergang.

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Am Anfang dieses Artikels habe ich gesagt, Madeleine Albright ist eine Massenmörderin und für den Tod von 500'000 irakischen Kindern mitverantwortlich. Regelmässige Leser meines Blogs wissen das, denn das habe ich in mehreren Artikel aufgezeigt, wie dieser: "Ein Treffen von Kriegsverbrecher in Zürich?"

Obwohl UNICEF den Massentod von 500'000 Kindern im Irak bestätigt hat, verursacht durch die US-Sanktionen, gibt es immer noch Leute die wegen einseitigen Medienkonsum völlig ahnungslos über diese Verbrechen sind und "Beweise" verlangen. Hier können die Skeptiker es nachlesen: "UNICEF -- Results of the 1999 Iraq Child and Maternal Mortality Surveys".

Am 5. Dezember 1996 wurde Albright in der bekannten investigativen Sendung "60 Minutes" von der Journalistin Lesley Stahl über die schlimmen Folgen der US-Sanktion gegen den Irak gefragt:

"Wir haben gehört, dass eine halbe Million Kinder gestorben sind. Ich meine, dass sind mehr Kinder als in Hiroshima starben. Und wissen sie, ist der Preis es wert?"

Albright antworte:

"Ich glaube das ist eine sehr harte Entscheidung, aber der Preis glauben wir ist es wert."



Der "Preis" für was? Für den Sturz von Saddam Hussein, den die Bush- und Clinton-Regime weg haben wollten. Albright war ab 1993 US-Botschafterin bei der UN und ab 1997 bis 2001 Bill Clintons Aussenministerin. Sie war für den völkerrechtswidrigen Krieg der NATO gegen Serbien mitverantwortlich. Jetzt unterstützt sie die andere Massenmörderin Hillary Clinton im Wahlkampf für die Präsidentschaft 2016.

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UPDATE 28.4.16 - Die erste Rakete vom neuen russischen Weltraumbahnhof ist gestartet. Eine Sojus-Rakete ist am Donnerstag um 04.01 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit erfolgreich abgehoben, teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mit. Drei Satelliten sind in der Erdumlaufbahn wie vorgesehen platziert worden. Dem Start hat Präsident Wladimir Putin beigewohnt. Russland muss bald nicht mehr 115 Millionen Dollar pro Jahr an Kasachstan für die Nutzung von Baikonur zahlen.

Frechheit - Merkels Auszeichnung für vier Freiheiten

von Freeman am Donnerstag, 21. April 2016 , unter , | Kommentare (23)



Am Donnerstag wurde im niederländischen Middelburg in Anwesenheit der königlichen Familie Angela Merkel mit der "Vier Freiheiten Medaille" ausgezeichnet. Der "Four Freedoms Award" ist eine Auszeichnung, die jährlich an Personen oder Gruppen verliehen wird, welche sich um „Die vier Freiheiten“, die US-Präsident Franklin D. Roosevelt in seiner Rede vor dem amerikanischen Kongress am 6. Januar 1941 beschworen hat, verdient gemacht haben.


Die Preise wurden erstmals im Jahr 1982 verliehen. Anlass waren sowohl der 100. Geburtstag Roosevelts als auch das 200. Jubiläum der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und den Niederlanden.

Die vier Freiheiten sind:

Rede- und Meinungsfreiheit
Religionsfreiheit
Freiheit von Not
Freiheit von Furcht

Diese Auszeichnung der Elite für ihre Clowns ist genau so wertlos und eine Farce, wie der Karlspreis oder Friedensnobelpreis. Den bekommen meistens nur die, welche genau das Gegenteil von dem machen, was ausgezeichnet werden soll.

Den Nobelpreis für Frieden erhalten diejenigen mit dem meisten Einsatz der Produkte der Firma Dynamit Nobel, nämlich Sprengstoff für Bomben und Terroranschläge. Sie werden für den Frieden ausgezeichnet, der auf einen Friedhof unter den Toten herrscht.

Genau so verhält es sich mit der aktuellen Auszeichnung von Merkel. Sie wird für ihren Einsatz für die Rede- und Meinungsfreiheit mit einer Medaille belohnt.

Hallo???

Dabei hat sie genau das Gegenteil mit dem Satiriker Böhmermann gemacht, denn sie hat seine Strafverfolgung wegen dem Schmähgedicht gegen Erdogan veranlasst. Ist das keine Unterdrückung der Rede- und Meinungsfreiheit?

Keiner wird sich mehr in Deutschland trauen öffentlich Erdogan zu kritisieren, dank Merkel. Das muss natürlich belohnt werden.



Offiziell hat Merkel die Auszeichnung von der Roosevelt-Stiftung für ihre Arbeit bei der Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland erhalten, für ihre moralische Führung in Reaktion auf den Anstieg der Anti-Islam-Bewegung patriotischer Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes, dass sie keinen Unterschied zwischen Glauben und ethnischen Hintergrund gemacht hat, für ihre Rolle die Finanzkrise anzugehen und die Friedensverhandlungen in der Ukraine zu führen.

Das ist eine Auszeichnung wert, denn wir erleben wie viel "Frieden" durch Merkels Engagement in Europa wegen der Migrantenflut herrscht, oder in Griechenland und den anderen von der Euro-Krise betroffenen Südländern, und in der Ukraine nach dem Maidan-Putsch, wo seitdem die Nazis wüten und Blut fliesst. Überall ist Armut, Gewalt und Unfrieden!

Genau, denn Merkels Busenfreundin und Massenmörderin Hillary Clinton hat ihn auch 2009 für ihre Kriegslust erhalten.

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Toyota suspendiert Autoproduktion in Japan

von Freeman am , unter , , | Kommentare (7)



Was die Welt nicht so mitbekommen hat, die vielen Erdbeben der letzten Tage auf der japanischen Insel Kyushu haben schwerwiegende Folgen für die japanische Wirtschaft. Der Autohersteller Toyota hat verkündet, es wird seine Autoproduktion in Japan vorübergehend anhalten, weil kritische Teile ihrer "just in time" Logistik wegen der Erbeben fehlen. Die Fabriken der Zulieferer sind schwer beschädigt worden.


Der Autohersteller wird die gesamte Produktion an seinen vier eigenen Montagewerken stilllegen und in Schritten auch die in anderen Unternehmen der Toyota-Gruppe. Laut Toyota handelt es sich um die Werke in Takaoka, Tsutsumi und Tahara from 19. bis 23. April, gefolgt von den Montagelinien in Tahara und Motomachi von 20. bis 23. April.

Das heisst, fast die ganze Autoproduktion von Toyota liegt dann mehrere Tage still. Laut Schätzungen werden dadurch 50'000 Fahrzeuge weniger hergestellt. Dies trifft auf die populären Modelle hybrid Pryus, Land Cruiser und Lexus zu.

"Die Entscheidung über eine Wiederaufnahme der Produktion in den japanischen Werken wird auf Basis der Verfügbarkeit der Teile gemacht", sagte eine Sprecher des Autokonzerns.

Die Firma Aisin Seiki, ein wichtiger Zulieferer von Karosserieteilen, Bremsen und Motoren für Toyota, hat eine Niederlassung in der Kumamoto-Prefektur, die massiv von den Erbeben betroffen wurde. Die Erschütterungen zerstörten viele Gebäude, tötete Dutzende und verletzte 2000 Menschen. 250'000 Bewohner sind obdachlos.


Viele Strassen, Brücken und Tunnel in Kumamato sind schwer beschädigt, was auch den Verkehr und Transport von Gütern sehr behindert.

Was sagt uns die Produktionspause von Toyota? Wie abhängig und fragil die heutige Wirtschaft und damit die moderne Gesellschaft ist. Wenn der Transport und die Zulieferung nicht mehr funktionieren, stehen die Fabriken still und die Regale in den Supermärkten sind leer.

Die westlichen Medien sprechen nur von Erdrutsche, die sich durch die Erbeben ereignet haben sollen, dabei ist die genauere Beschreibung der Konsequenzen, es haben sich riesige Risse und Gräben aufgetan. Es sieht aus wie wenn sich die Insel Kyushu durch die Mitte spaltet.


Die Grafik stammt von der U.S. Geological Survey und zeigt den Mittelpunkt aller Erbeben von 2,5 und grösser. Man sieht eine gerade Linie quer über die Insel. Bricht sie in zwei Teile auf?

Aber nicht nur Japan wurde jetzt von schweren Erbeben heimgesucht, der ganze "pazifische Ring" scheint in Aufruhr zu sein, mit aktuellen Erdbeben in Ecuador und Vulkanausbrüche in Mexiko.


525 Tote, 4605 Verletzte und zahlreiche Vermisste: So lautet die vorläufige Bilanz nach dem Erdbeben, das Ecuador vor fünf Tagen mit einer Stärke von 7,8 heimgesucht hat.

Am 18. April ist der bekannte 5462 Meter hohe Vulkan Popocatépetl wieder ausgebrochen, der rund 70 Kilometer von Mexiko-Stadt entfernt liegt:



Überhaupt hat sich die Anzahl der Erbeben weltweit seit 2014 verdoppelt, im Vergleich zum Durchschnitt von 1979 bis 2013.

"Wir haben in letzter Zeit eine Periode erlebt, mit der höchsten seismischen Aktivität und der Erbeben die je aufgezeichnet wurden", sagte der Geophysisker Tom Parson von der U.S. Geological Survey (USGS) in Menlo Park, Kalifornien.

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Noch ein Naturereignis passierte über Südengland. Am 20. April rauschte ein grosser glühender Meteorit über den Himmel:

Frühling ist wieder T-Shirt-Zeit

von Freeman am Dienstag, 19. April 2016 , unter | Kommentare (0)



Es ist wieder Frühling, die Zeit der erwachenden und spriessenden Natur. Auch die Zeit wegen der wärmenden Sonne die dicken Jacken abzulegen und leichtere Kleidung zu tragen. Deshalb mache ich eine T-Shirt-Aktion. Wer mich in meiner Arbeit unterstützen möchte und passend zur wärmeren Jahreszeit ein Kleidungsstück erwerben will, der kann gerne ein ASR-T-Shirt jetzt bestellen.

Vorderseite

Einfach eine Mail an asrblog(at)yandex.ru schicken mit Anzahl und Grösse (von S bis XXXL) und Name und Lieferadresse. Ein T-Shirt kostet 25 EUR oder 30 CHF. Dann gebe ich die Bestellnummer und Kontodaten durch und bei Zahlungseingang schicke ich die T-Shirts raus.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Merkel hat jede Glaubwürdigkeit verloren

von Freeman am , unter , , | Kommentare (20)



Schon oft habe ich aufgezeigt, wie der Westen eine Doppelmoral an den Tag legt, was seine sogenannten Alliierten betrifft, im Vergleich zu seinen angeblichen Gegnern. Typisches Beispiel ist das NATO-Mitglied Türkei und die grösste "Bedrohung" überhaupt, Russland. Wie oft wurde schon Moskau beschuldigt, die Presse- und Meinungsfreiheit sowie andere "westliche Werte" einzuschränken, gleichzeitig stellt sich der Westen völlig blind und taub wenn es um die Türkei geht. Warum? So wie es aussieht, weil Ankara den Westen mit einer Flüchtlingsflut erpresst. "Haltet den Mund über unsere Vergehen, oder wir schicken Millionen zu euch".

Ja mein Sultan, ich mache alles was du willst

Der Interessenkonflikt ist eindeutig. Geostrategie hat Vorrang vor Menschenrechten. Das gleiche gilt für Israel, Saudi-Arabien und andere despotische Regime. Wenn unsere "Freunde" Minderheiten im eigenen Land massakrieren und Nachbarländer bombardieren, dann ist das in Ordnung. Diese Verbrechen werden als "Recht sich zu verteidigen" schön geredet. Die Länder die keine Freunde sind haben kein Recht sich zu verteidigen, wie Syrien.

Beschämend ist der Skandal um den Satiriker Böhmermann. Die deutsche Bundesregierung erlaubt es nicht Erdogan zu kritisieren, im Gegensatz zur erlaubten Kritik gegen Putin. Merkel hat grünes Licht gegeben, Jan Böhmermann wegen seinem Schmähgedicht zu bestrafen. Was die Türkei betrifft, ist die Meinungsfreiheit in Deutschland ausser Kraft gesetzt. Der russische Präsident wird aber ständig als Monster dargestellt, verleumdet, beleidigt und mit Dreck beworfen.

Dann gilt Paragraf 103 des Strafgesetzbuch nicht. Dabei werden in der Türkei Journalisten, Künstler, Menschenrechtsaktivisten etc. ins Gefängnis geschmissen und Zeitungen und TV-Sender übernommen oder geschlossen, wenn sie kritisch gegenüber dem Regime sind. Merkel sagt keinen Pieps dazu und hat dadurch jegliche Glaubwürdigkeit verloren. Sie beugt sich bereitwillig den Forderungen und Wünschen des möchtegerne Sultan.

Neueste Nachricht von heute: Der ARD-Fernsehkorrespondent Volker Schwenck sitzt seit sechs Uhr in einem Abschieberaum am Istanbuler Flughafen. Ihm wurde als Journalist die Einreise in die Türkei verweigert. Begründung ... keine. Er kam aus Kairo und wollte über den Syrienkonflikt berichten. Schwenk ist Leiter des Kairoer Büros der ARD und war auf einer Reise ins türkisch-syrische Grenzgebiet.

Das ist der Dank der türkischen Seite für Merkels Zuvorkommen gegenüber Erdogan, denn die Kanzlerin lies Ermittlungen gegen Böhmermann zu und kündigte zugleich an, Paragraf 103 des Strafgesetzbuches abzuschaffen – allerdings erst im Jahre 2018. Der Grund für den Aufschub: Sonst könnte Böhmermann nicht mehr bestraft werden. Damit gesteht Merkel dem türkischen Präsidenten das exklusive Recht eines eigenen Straftatbestandes in der BRD zu.

Merkel tut alles um Ankara gefällig zu sein, nur um die selbst verursachte Flüchtlingskrise irgendwie zu beruhigen. Gelöst wird sie damit nicht. Merkel lässt sich erpressen und opfert dafür sogar die künstlerische Freiheit und die Meinungsfreiheit in Deutschland. Aber nur was die Türkei betrifft ... und Israel ... und Saudi-Arabien ... und Katar. Gute Kunden für deutsche Waffen dürfen auch alles und man drückt die Augen zu.

Wie heuchlerisch die Bundesregierung ist, zeigen am deutlichsten die Reise- und Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes über die Türkei. Touristen sollten davon absehen, sich in der Öffentlichkeit kritisch über den türkischen Staat zu äussern. Wörtlich heisst es: "Es wird dringend davon abgeraten, in der Öffentlichkeit politische Äusserungen gegen den türkischen Staat zu machen ...“.

Die Bundesregierung gibt also zu, in der Türkei gibt es keine Meinungsfreiheit mehr und Besucher sollen gefälligst den Mund halten, sonst landen sie im Gefängnis. Aber die EU hat die Visumsfreiheit ab 1. Juli mit Ankara vereinbart und Merkel will der Türkei die Tür zur EU öffnen. Hallo??? Nicht nur dass die Türkei geografisch in Asien liegt, sondern sie steht im völligen Konflikt mit praktisch allen Prinzipien Europas.

Soll die Europäische Union in eine Eurasische Union ausgeweitet werden? Hat der Machthunger, die Gier und der Irrsinn keine Grenzen?

Was sagen die Koalitionstrottel der SPD zur Lex-Erdogan? Unter Verweis auf die Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit als "höchste Schutzgüter unserer Verfassung" gaben sie ihrem Bedauern zum Ausdruck, dass sie nichts dagegen tun könnten, wenn die Kanzlerin sie in der Regierung überstimme. Unfassbar welche Heuchelei die Politiker in Berlin an den Tag legen. Sie werfen für Erdogan die "europäischen Werte" über Bord.

Wir erinnern uns noch wie nach dem "Anschlag" auf Charlie Hebdo besonders Merkel das Recht der Satirezeitschrift verteidigte, auch kontroverse Zeichnungen zu zeigen. Sie sagte, es handle sich um einen Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit, "der durch nichts zu rechtfertigen ist". Anschliessend ging sie nach Paris, um Arm in Arm mit anderen westlichen Staatschefs für diese Rechte zu demonstrieren.

Wieder hat sich Merkel als Fahne im Wind gezeigt, als Wendehälsin, die ihre Meinung nach Belieben ändert. Gestern für die Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit, heute nicht mehr. Deshalb, Merkel ist als Kanzlerin nicht mehr tragbar, schon lange nicht mehr, denn sie hat jegliche Glaubwürdigkeit verloren und muss gehen oder gegangen werden.

Abschliessend möchte ich sagen, das Gedicht von Böhmermann ist Dreck und hat mit Satire nichts zu tun ... aber ich halte mich an das Prinzip: "Ich bin nicht deiner Meinung, werde aber dein Recht deine Meinung zu äussern immer verteidigen."

Demokratie ist relativ und genehmigungspflichtig

von Freeman am Montag, 18. April 2016 , unter , , | Kommentare (20)



Wer die Wahlen und Volksabstimmungen in den letzten Jahrzehnten beobachtet hat kommt zum Schluss, der Volkswille ist den Augen der Elite je nach Wahlausgang relativ und nur "legitim", wenn dieser ihren Willen widerspiegelt. Wenn die Wähler so abstimmen wie es der regierenden Clique passt, dann wird das Resultat anerkannt. Wenn sich aber der "Souverän" gegen den Willen der Macht stellt, dann wird das Resultat ignoriert.


Hier ein Beispiel. Als die Bevölkerung von Schottland im Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands vom Vereinigten Königreich am 18. September 2014 mit 55,3 Prozent sich gegen eine Unabhängigkeit entschieden hat, wurde dieses Resultat von den Herrschern mit Freude begrüsst und als gut befunden. Ist klar, die EU-Turbos wollen keine Abspaltung innerhalb der EU, wenn es ihnen nicht passt.

Auf der anderen Seite, als vergangene Woche die Holländer sich an der Urne deutlich mit 61,1 Prozent gegen die EU-Assoziierung der Ukraine ausgesprochen haben, wurde dieses Resultat als schlecht bewertet und wird deshalb ignoriert. Luxemburgs Aussenminister Jean Asselborn sagte sogar völlig abschätzig über den Ausdruck des Volkswillen:

"Das Referendum ist kein geeignetes Instrument in einer parlamentarischen Demokratie, um komplexe Fragen zu beantworten. Wenn man Europa kaputt machen will, dann braucht man nur mehr Referenden zu veranstalten".

Auch die Fraktionschefin der Grünen im Europaparlament, Rebecca Harms, sagte zum Ausgang des Referendums: "Plebiszitäre Elemente zu europäischer Politik, die so angelegt sind wie die gestrige Abstimmung, können die EU in ihrem Bestand gefährden."

Aha, ein sehr deutlicher Beweis, wie undemokratisch die EU-Turbos denken. Ab liebsten wäre es ihnen, nie die Wähler zu befragen und einfach über sie hinweg zu herrschen. Für mich ist deshalb klar, die EU und Demokratie schliessen sich gegenseitig aus. Die sogenannten "europäischen Werte" sind eine Lachnummer und wie die EU sich als "demokratisch" darstellt, ist eine Farce und eine Lüge.

In Wahrheit, Europa im Bestand gefährden und kaputt machen tun nur die Leute, die den Volkswillen ständig ignorieren und die Bürger nie fragen, was sie wollen. Wenn die Menschen das Gefühl hätten, ihre Meinung wird gefragt und sie dürfen mitentscheiden, dann würden sie die EU auch positiver ansehen. Offensichtlich haben die nicht gewählten Apparatschiks in Brüssel nicht kapiert, nicht was sie wollen zählt, sondern nur was der Souverän will.

Das nennt man Demokratie!

Deshalb, die EU ist eine Scheindemokratie und die EU-Bürger werden ständig verarscht. Tatsächlich ist dieses Konstrukt eine Diktatur. Das ergibt sich schon aus der Tatsache, weder der EU-Kommissionspräsident noch der EU-Ratspräsident kann man wählen. Auch die EU-Kommissare nicht. Sie treffen aber selbstherrlich alle Entscheidungen. Das EU-Parlament hat absolut nichts zu sagen.

Was die Menschen in der EU wollen ist denen da oben scheissegal!

Was für Europa gilt, das Resultat einer Wahl und eines Referendum ist relativ und genehmigungspflichtig, gilt auch auf internationaler Ebene. Das sehen wir daran, wie der Wille der Bevölkerung der Krim behandelt wird. Als am 16. März 2014 über den Status der Krim abgestimmt wurde, haben sich 96,77 Prozent der Abstimmenden bei einer Wahlbeteiligung von 83,1 Prozent für einen Anschluss an Russland ausgesprochen.

Trotz dieses mehr als deutlichen Resultats hat der Westen den Willen der Krimbewohner ignoriert und das Referendum als ungültig erklärt. Washington und Brüssel behaupten sogar, die Krim wurde von Russland annektiert und haben deshalb Sanktionen gegen Moskau verhängt. Diese Lüge über eine Annektion wird ständig wiederholt, um Russland als Aggressor hinzustellen und eine NATO-Aufrüstung zu begründen.

Demokratie ist also für den Westen nur dann gültig, wenn ein Wahlresultat in ihre Pläne passt, wenn das Volk so abstimmt, wie sie es wollen. Wenn nicht, dann wird einfach behauptet, die Wahlen sind gefälscht oder wurden unter Nötigung abgehalten. Dabei, die einzigen die wirklich erpressen und nötigen, sind sie selber. Siehe den Fall mit Irland, wo das Referendum über den Lissabonvertrag so lange wiederholt wurde, bis ein JA herauskam.

Beim der ersten Volksabstimmung über das angebliche "EU-Reformwerk" haben mehr als 53 Prozent Nein gesagt. Statt den Volkswillen zu akzeptieren wurde den Iren gesagt, sie müssen nochmal abstimmen. Es lief eine riesige Propagandakampagne und Angstmacherei ab. Die EU-Befürworter und ihre Medien behaupteten, Irland würde wegen einem Nein gross leiden und die Wirtschaft würde Bach ab gehen. 16 Monate später beim zweiten Referendum haben dann 67,1 Prozent Ja gesagt (leider).

So läuft das im "demokratischen" Europa. Diktatur pur. Und dann hat die EU-Führung die Frechheit mit dem Finger auf andere zu zeigen, will anderen Ländern Lektionen über Demokratie erteilen. Zweifelt jedes Resultat an, dass ihnen nicht in den Kram passt. Das sehen wir am aktuellen Beispiel mit der Parlamentswahl in Syrien. Washington und Brüssel heucheln ständig etwas vor, es gehe ihnen im Syrienkonflikt nur um den Ausdruck des Volkswillen.

Wenn aber wie jetzt Wahlen abgehalten werden, dann wird das Resultat nicht anerkannt. 11'000 Kandidaten haben sich aufgestellt, um die 250 Sitze im Parlament zu besetzen, die das syrische Volk vertreten. Es gab 7'000 Wahllokale und diese wurden extra für FÜNF Stunden länger offen gehalten, wegen dem grossen Andrang. Alle Syrer durften wählen, auch die aus Provinzen, die von den Terroristen der ISIS und anderen Terrorgruppen besetzt sind.

Die Wahlbeteiligung betrug 58 Prozent. Das Resultat lautet, die Baath-Partei von Präsident Bashar al-Assad ist zur Siegerin der Parlamentswahl erklärt worden. Nach Angaben der Wahlkommission in Damaskus vom Samstagabend gewannen 200 Kandidaten der "Nationalen Einheitsliste", die von der Baath-Partei und verbündeten kleineren Gruppierungen gebildet wurde, einen Sitz im Parlament. 50 Sitze gingen an die Opposition.

Washington sagt, das geht ja mal gar nicht. Das Resultat, dass die landesweite Solidarität gegen den vom Westen unterstützten Umsturz der syrischen Regierung demonstriert, sei ungültig. Obwohl die Syrer deutlich zum Ausdruck brachten, sie wollen von Assad weiter regiert werden und nicht von einer ausländischen Terrorbande an Mördern, sagen die Lügner im Westen, die Wahl sei illegitim und das Resultat wird nicht anerkannt.

Wir sehen auch hier, Wahlen sind relativ und genehmigungspflichtig. Das westliche Verbrechersystem akzeptiert nur ein Wahlresultat, wenn es zu ihren Gunsten ausfällt. Sonst nicht. Auch der Erfolg der AfD in Deutschland bei den vor kurzem durchgeführten Landtagswahlen wird nicht akzeptiert. Nur in diesem Fall können sie nicht von Wahlbetrug sprechen, weil es ihr System ist. Sie schieben die Schuld dann auf die dummen Bürger, die dem Merkel-Regime nur einen Denkzettel verpassen wollten.

Selbstverständlich, was denn sonst? Dafür sind Wahlen auch da, um der herrschenden Clique zu sagen, so geht es nicht weiter, mit der bisherigen Politik ist man nicht einverstanden. Aber dieser Willensausdruck an der Urne wird ignoriert und man versucht mit allen Mitteln durch irgendwelche Konstellationen trotzdem an der Macht zu bleiben. Jeder der das herrschende System ablehnt und eine Veränderung will wird niedergemacht. Kritik ist unerwünscht!

Es sollte den Menschen im Westen endlich klar werden, die Behauptung der Politiker und Medien, wir leben in einer Demokratie, ist voll gelogen, entspricht nicht der Realität. Das selbe trifft auf die Meinungsfreiheit zu. Die gilt auch nur solange man das sagt, was die Regierenden gut finden und genehmigen. Kritik an der EU, an der NATO, an der Unterwerfung unter dem Diktat Washingtons und am räuberischen Finanzsystem, ist verboten.

Helmut Kohl, der "Held" der Wiedervereinigung und Ehrenbürger Europas, kritisiert die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Europa könne nicht zur neuen Heimat für Millionen Menschen werden, sagt er. Kohl stellt Merkels Entscheidung vom September 2015 infrage, Flüchtlinge aus Ungarn zur Weiterreise nach Deutschland einzuladen. Wie wird er jetzt hingestellt? Als seniler alter Trottel, der seinen Mund halten soll.

Klar, wenn er Merkel loben würde, dann wäre er kein Greis der Quatsch redet, sondern seine Meinung wäre gefragt und man würde ihn als "elder statesman" ehren.

Lassen wir uns überraschen, wie das Referendum über den "Brexit" am 23. Juni abläuft, wie dann die Entscheidung der Briten über einen Verbleib in der EU ausfällt und kommentiert wird. Auch auf der britischen Insel wird jetzt mit Angstmacherei operiert und sogar Obama kommt nächste Woche zu Besuch, um die Briten von einem Ja zu überzeugen.